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	<title>Kommentare zu: Rangierbahnhof: Grüne scheitern auch im zweiten BVV-Anlauf</title>
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	<description>Nachrichten und Meinungen aus Prenzlauer Berg</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 May 2013 13:04:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Marco Rau</title>
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		<dc:creator>Marco Rau</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 19:42:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schönen guten Abend,

ich habe an der Infobox noch nie hunderte Leute gesehen (Abgesehen von der Eröffnungsparty mit Freibrause und -Würstchen) und ich komme dort jeden Tag mehrfach vorbei, insofern ist die Behauptung von Herrn Kraft eine - vorsichtig gesagt - Investorenfreundliche Übertreibung.

Das Krieger-Projekt liegt bei einer Investitionssumme von rund 400 Mio. Euro. Das ist beinahe die Summe eines Bezirksdoppeljahreshaushalts. Sie sollten als verantwortliche BVV&#039;ler drüber nachdenken, ob Sie es den Pankower Anwohnern wirklich zumuten wollen, solch ein riesiges Projekt ohne tatsächliche Diskussion und Bürgerbeteiligung einfach umzusetzen. Sie tun sich und ihrem Ehrenamt hiermit keinen Gefallen, oder um mit den Worten von Frau Röhrbein zu sprechen: Sie bringen die BVV in Misskredit. Inwieweit Sie damit politisch durchkommen, bleibt abzuwarten.

Und bezüglich Herrn Kempes Aussage zum &quot;Wahlkampf&quot; möchte ich gern fragen, ob es Wahlkampf ist, wenn man eigene politische Kernanliegen darstellt? Vielleicht gibt es auch einfach noch politisch aktive, die auch jenseits von Wahlkampfanliegen ihre politischen Interessen konsequent vertreten, aber wenn ich mir Versprechen und tatsächliche Politik der Linkspartei (Niedrige und soziale Mieten etc.) anschaue, habe ich den Eindruck, als ob das in Übereinstimmung bringen von Versprechen und Taten bei den Linken schon gar kein Anspruch mehr ist. 

Und um es noch einmal zu betonen: eine Werbeveranstaltung des Investors ist keine Bürgerbeteiligung.

Herzliche Grüße von einem der vielen übergangenen Anwohner des Geländes, 

Marco Rau]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schönen guten Abend,</p>
<p>ich habe an der Infobox noch nie hunderte Leute gesehen (Abgesehen von der Eröffnungsparty mit Freibrause und -Würstchen) und ich komme dort jeden Tag mehrfach vorbei, insofern ist die Behauptung von Herrn Kraft eine &#8211; vorsichtig gesagt &#8211; Investorenfreundliche Übertreibung.</p>
<p>Das Krieger-Projekt liegt bei einer Investitionssumme von rund 400 Mio. Euro. Das ist beinahe die Summe eines Bezirksdoppeljahreshaushalts. Sie sollten als verantwortliche BVV&#8217;ler drüber nachdenken, ob Sie es den Pankower Anwohnern wirklich zumuten wollen, solch ein riesiges Projekt ohne tatsächliche Diskussion und Bürgerbeteiligung einfach umzusetzen. Sie tun sich und ihrem Ehrenamt hiermit keinen Gefallen, oder um mit den Worten von Frau Röhrbein zu sprechen: Sie bringen die BVV in Misskredit. Inwieweit Sie damit politisch durchkommen, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Und bezüglich Herrn Kempes Aussage zum &#8220;Wahlkampf&#8221; möchte ich gern fragen, ob es Wahlkampf ist, wenn man eigene politische Kernanliegen darstellt? Vielleicht gibt es auch einfach noch politisch aktive, die auch jenseits von Wahlkampfanliegen ihre politischen Interessen konsequent vertreten, aber wenn ich mir Versprechen und tatsächliche Politik der Linkspartei (Niedrige und soziale Mieten etc.) anschaue, habe ich den Eindruck, als ob das in Übereinstimmung bringen von Versprechen und Taten bei den Linken schon gar kein Anspruch mehr ist. </p>
<p>Und um es noch einmal zu betonen: eine Werbeveranstaltung des Investors ist keine Bürgerbeteiligung.</p>
<p>Herzliche Grüße von einem der vielen übergangenen Anwohner des Geländes, </p>
<p>Marco Rau</p>
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