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	<title>Kommentare zu: </title>
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	<description>Nachrichten und Meinungen aus Prenzlauer Berg</description>
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		<title>Von: Michael Springer</title>
		<link>http://www.prenzlberger-stimme.de/?page_id=37825&#038;cpage=1#comment-3593</link>
		<dc:creator>Michael Springer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 08:25:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Guten Morgen Herr Fechner,

mit der Kultur verhält es sich wie mit der Ökologie - es ist eigentlich eine Querschnittsaufgabe der Politik. Nur haben wir noch die kommunale Ressortverteilung der alten Industriegesellschaft und ihre Zuständigkeiten. 

Eigentlich geht es heute um eine &quot;Ökologie des Menschen&quot; in der nachindustriellen Stadt, um seine Selbstentfaltung - die kulturelle Bildung voraussetzt - und zu weiterer kultureller Entfaltung führt.  
Und das in der Hoffnung, das kulturell entfaltete Individuum möge auch das Geld verdienen, das seine Ausbildung gekostet hat (150.000-180.000 € von der Kita bis zur Hochschule).

Kulturelle Fähigkeiten, Ideen, Konzepte, Urheberrechte, Persönlichkeiten, Biographien (u.a) entwickeln die Basis für eine neue Kulturökonomie der Stadt - (Ich schreibe das einmal in der Sprache der Ökonomen - weil die wach gerüttelt werden müssen!).

Pankow mit seinen 13 Ortsteilen und bald 400.000 Einwohnern bietet viel Platz für eine fragile Kulturökonomie - die sich auch dem Bevölkerungswandel anpaßt.
In Prenzlauer Berg schließen die Klubs, Kindertheater haben Konjunktur - was in 10 Jahren kommt, wird dann Kaffeehauskultur für Ältere werden - wenn man nicht stetig neue Ansiedlung mischen kann.
Im Norden in Buch, in Französisch-Buchholz und Weißensee fehlt heute Kultur - der Botanische Garten wird irgendwann Freizeitpark mit Kulturprogramm.
Stadtentwicklung und Kulturentwicklung müssen deshalb gemeinsam planen.

Ein Bezirk der über den eigenen Bedarf hinaus Künstler und Kulturschaffende ausbildet, wird immer eine hohe &quot;Absolventen-Arbeitslosigkeit&quot; haben - und sollte überlegen, ob man mit den &quot;Hilfen zum Lebensunterhalt für Künstler und Kulturschaffende&quot; (Hartz 4) nicht auch &quot;Startrampen für Biographien&quot; bauen muß - damit mehr Absolventen &quot;Weltspielfähigkeit&quot; erlangen.

Die Geschichte des &quot;Cirque de Soleil&quot; mag ein Beispiel sein - wie so eine Entwicklungslinie vom Straßenkünstler zum Weltunternehmen gelingen kann.

Arbeit, Soziales und Jugendförderung und Kultur unterhalten in Pankow bereits so eine wichtige Start-Rampe: die WABE und dazu viele Musik-Förderprojekte. Es ist im Ergebnis der vielen Künstlerbiografien, die hier ihren Ausgang haben auch Wirtschaftsförderung, so einen Standort zu unterhalten.

Die kommunalen Galerien könnten auch so eine &quot;Startrampen-Funktion&quot; für die  Bildenden Künstler übernehmen - weil dort Sachverstand und Qualität gepflegt werden. Ausstellungsraum gibt es genug im ganzen Bezirk. Die Kunsthochschule unterhält bereits so eine eigene Startrampe, mit der Kunsthalle am Hamburger Platz. Und in Weißensee gibt es das größte private Atelierhaus, das eigentlich nur mehr Werbung braucht, um als Startrampe positioniert zu werden.

Im Bereich Bauen und Stadtentwicklung können bei Baugenehmigungen auch kulturelle Synergien geschaffen werden: Neben &quot;Naturraum&quot; kann auch &quot;Kulturraum&quot; mit baulichen Auflagen geschaffen werden: Ateliers, Projektraum, Kunst am Bau.
Da Pankow viel baut: man kann die Mittel für Kunst am Bau auch auf kleinere Lose teilen - damit mehr Künstler tätig werden können.
Man kann auch Bauherren bitten - freiwillig Kunst am Bau zu gestalten - Künstler werten den Bau auf - und sind selten teurer, als die Putz- und Malerfirmen.

Mit dem Kulturportal habe ich mich selbst vorgewagt, die vielfältige Kulturszene Pankows &quot;coram publico&quot; permanent im Internet zu zeigen. Ich habe die feste Überzeugung , die europäisch geprägte Kulturstadt sollte selbst tragend und öffentlich sein - und benötigt eine Synergieplattform vor Ort.
Gleichzeitig entsteht eine Plattform für innovative Internet-Formate - die auch durch weitere Entwicklungsgelder unterstützt wird.

Phase 1 ist gelungen, viele Kulturpartner und Veranstalter machen schon mit - und es werden neue Synergien im Kulturmarketing aufgebaut. 

Eine der Synergie-Ideen: die TAGE DER OFFENEN ATELIERS auszubauen, auf einen Zeitraum mit mehreren Wochenenden. Die Künstler können sich so auch gegenseitig besuchen und inspirieren - und viel mehr Besucher können in Ruhe viele Künstler besuchen - und den Kunstmarkt Pankow beleben.

Synergien im Kulturbereich - das Thema darf die Politik gern weiter inspirieren! 

Pankow hat Dank der Arbeit des Amtes für Kultur und Weiterbildung dafür eine hervoragende Ausgangsbasis geschaffen!


herzliche Grüße
Michael Springer

(weitere Infos gern per Mail)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen Herr Fechner,</p>
<p>mit der Kultur verhält es sich wie mit der Ökologie &#8211; es ist eigentlich eine Querschnittsaufgabe der Politik. Nur haben wir noch die kommunale Ressortverteilung der alten Industriegesellschaft und ihre Zuständigkeiten. </p>
<p>Eigentlich geht es heute um eine &#8220;Ökologie des Menschen&#8221; in der nachindustriellen Stadt, um seine Selbstentfaltung &#8211; die kulturelle Bildung voraussetzt &#8211; und zu weiterer kultureller Entfaltung führt.<br />
Und das in der Hoffnung, das kulturell entfaltete Individuum möge auch das Geld verdienen, das seine Ausbildung gekostet hat (150.000-180.000 € von der Kita bis zur Hochschule).</p>
<p>Kulturelle Fähigkeiten, Ideen, Konzepte, Urheberrechte, Persönlichkeiten, Biographien (u.a) entwickeln die Basis für eine neue Kulturökonomie der Stadt &#8211; (Ich schreibe das einmal in der Sprache der Ökonomen &#8211; weil die wach gerüttelt werden müssen!).</p>
<p>Pankow mit seinen 13 Ortsteilen und bald 400.000 Einwohnern bietet viel Platz für eine fragile Kulturökonomie &#8211; die sich auch dem Bevölkerungswandel anpaßt.<br />
In Prenzlauer Berg schließen die Klubs, Kindertheater haben Konjunktur &#8211; was in 10 Jahren kommt, wird dann Kaffeehauskultur für Ältere werden &#8211; wenn man nicht stetig neue Ansiedlung mischen kann.<br />
Im Norden in Buch, in Französisch-Buchholz und Weißensee fehlt heute Kultur &#8211; der Botanische Garten wird irgendwann Freizeitpark mit Kulturprogramm.<br />
Stadtentwicklung und Kulturentwicklung müssen deshalb gemeinsam planen.</p>
<p>Ein Bezirk der über den eigenen Bedarf hinaus Künstler und Kulturschaffende ausbildet, wird immer eine hohe &#8220;Absolventen-Arbeitslosigkeit&#8221; haben &#8211; und sollte überlegen, ob man mit den &#8220;Hilfen zum Lebensunterhalt für Künstler und Kulturschaffende&#8221; (Hartz 4) nicht auch &#8220;Startrampen für Biographien&#8221; bauen muß &#8211; damit mehr Absolventen &#8220;Weltspielfähigkeit&#8221; erlangen.</p>
<p>Die Geschichte des &#8220;Cirque de Soleil&#8221; mag ein Beispiel sein &#8211; wie so eine Entwicklungslinie vom Straßenkünstler zum Weltunternehmen gelingen kann.</p>
<p>Arbeit, Soziales und Jugendförderung und Kultur unterhalten in Pankow bereits so eine wichtige Start-Rampe: die WABE und dazu viele Musik-Förderprojekte. Es ist im Ergebnis der vielen Künstlerbiografien, die hier ihren Ausgang haben auch Wirtschaftsförderung, so einen Standort zu unterhalten.</p>
<p>Die kommunalen Galerien könnten auch so eine &#8220;Startrampen-Funktion&#8221; für die  Bildenden Künstler übernehmen &#8211; weil dort Sachverstand und Qualität gepflegt werden. Ausstellungsraum gibt es genug im ganzen Bezirk. Die Kunsthochschule unterhält bereits so eine eigene Startrampe, mit der Kunsthalle am Hamburger Platz. Und in Weißensee gibt es das größte private Atelierhaus, das eigentlich nur mehr Werbung braucht, um als Startrampe positioniert zu werden.</p>
<p>Im Bereich Bauen und Stadtentwicklung können bei Baugenehmigungen auch kulturelle Synergien geschaffen werden: Neben &#8220;Naturraum&#8221; kann auch &#8220;Kulturraum&#8221; mit baulichen Auflagen geschaffen werden: Ateliers, Projektraum, Kunst am Bau.<br />
Da Pankow viel baut: man kann die Mittel für Kunst am Bau auch auf kleinere Lose teilen &#8211; damit mehr Künstler tätig werden können.<br />
Man kann auch Bauherren bitten &#8211; freiwillig Kunst am Bau zu gestalten &#8211; Künstler werten den Bau auf &#8211; und sind selten teurer, als die Putz- und Malerfirmen.</p>
<p>Mit dem Kulturportal habe ich mich selbst vorgewagt, die vielfältige Kulturszene Pankows &#8220;coram publico&#8221; permanent im Internet zu zeigen. Ich habe die feste Überzeugung , die europäisch geprägte Kulturstadt sollte selbst tragend und öffentlich sein &#8211; und benötigt eine Synergieplattform vor Ort.<br />
Gleichzeitig entsteht eine Plattform für innovative Internet-Formate &#8211; die auch durch weitere Entwicklungsgelder unterstützt wird.</p>
<p>Phase 1 ist gelungen, viele Kulturpartner und Veranstalter machen schon mit &#8211; und es werden neue Synergien im Kulturmarketing aufgebaut. </p>
<p>Eine der Synergie-Ideen: die TAGE DER OFFENEN ATELIERS auszubauen, auf einen Zeitraum mit mehreren Wochenenden. Die Künstler können sich so auch gegenseitig besuchen und inspirieren &#8211; und viel mehr Besucher können in Ruhe viele Künstler besuchen &#8211; und den Kunstmarkt Pankow beleben.</p>
<p>Synergien im Kulturbereich &#8211; das Thema darf die Politik gern weiter inspirieren! </p>
<p>Pankow hat Dank der Arbeit des Amtes für Kultur und Weiterbildung dafür eine hervoragende Ausgangsbasis geschaffen!</p>
<p>herzliche Grüße<br />
Michael Springer</p>
<p>(weitere Infos gern per Mail)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco Fechner</title>
		<link>http://www.prenzlberger-stimme.de/?page_id=37825&#038;cpage=1#comment-3591</link>
		<dc:creator>Marco Fechner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 22:56:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Guten Tag Herr Springer,

wo Sehen Sie Möglichkeiten zur Synergienutzung in diesen Bereichen?

Beste Grüße,
Marco Fechner]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Herr Springer,</p>
<p>wo Sehen Sie Möglichkeiten zur Synergienutzung in diesen Bereichen?</p>
<p>Beste Grüße,<br />
Marco Fechner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Springer</title>
		<link>http://www.prenzlberger-stimme.de/?page_id=37825&#038;cpage=1#comment-3590</link>
		<dc:creator>Michael Springer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:46:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kultur &amp; Kulturelle Bildung sind heute Voraussetzungen für das Wachstum der Kreativ- und Kulturwirtchaft! Pankow erzielt seit langem &quot;Kulturgewinne&quot; als Bezirk - und als Wachstumsbezirk für Berlin. 

Wenn man mehr für die Förderung der vielen Kulturschaffenden tut, so ist das auch
&quot;neue Wirtschafts-Förderung&quot;!  

Der Stellenwert kommunaler Kultureinrichtungen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung muß neu bedacht werden. Kultur und Wirtschaft ergänzen sich heute in vielen Bereichen. 

Die Idee ist daher gut - die Wirtschaft auch stärker einzubeziehen.

Ob es klug ist, in einem wachsenden Bezirk mit bald 400.000 Einwohnern über eine Million € zu sparen - das ist die Gretchenfrage!

Vielleicht müssen &quot;Bauen und Stadtentwicklung&quot;, &quot;Wirtschaft&quot; und &quot;Kultur&quot; in Pankow gemeinsam über Synergien nachdenken - wie man die Kreativ- und Kulturwirtschaft noch mehr und besser fördern kann.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kultur &amp; Kulturelle Bildung sind heute Voraussetzungen für das Wachstum der Kreativ- und Kulturwirtchaft! Pankow erzielt seit langem &#8220;Kulturgewinne&#8221; als Bezirk &#8211; und als Wachstumsbezirk für Berlin. </p>
<p>Wenn man mehr für die Förderung der vielen Kulturschaffenden tut, so ist das auch<br />
&#8220;neue Wirtschafts-Förderung&#8221;!  </p>
<p>Der Stellenwert kommunaler Kultureinrichtungen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung muß neu bedacht werden. Kultur und Wirtschaft ergänzen sich heute in vielen Bereichen. </p>
<p>Die Idee ist daher gut &#8211; die Wirtschaft auch stärker einzubeziehen.</p>
<p>Ob es klug ist, in einem wachsenden Bezirk mit bald 400.000 Einwohnern über eine Million € zu sparen &#8211; das ist die Gretchenfrage!</p>
<p>Vielleicht müssen &#8220;Bauen und Stadtentwicklung&#8221;, &#8220;Wirtschaft&#8221; und &#8220;Kultur&#8221; in Pankow gemeinsam über Synergien nachdenken &#8211; wie man die Kreativ- und Kulturwirtschaft noch mehr und besser fördern kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: B.I.R.D.S.</title>
		<link>http://www.prenzlberger-stimme.de/?page_id=37825&#038;cpage=1#comment-3587</link>
		<dc:creator>B.I.R.D.S.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:47:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.prenzlberger-stimme.de/?page_id=37825#comment-3587</guid>
		<description><![CDATA[Zitat Dr. Kühne: &quot;Ich musste lernen, dass man in Prenzlauer Berg bei den berühmten Traubenkirschen mittlerweile 200.000 Euro ausgegeben hat – aber nicht um Bäume zu pflanzen oder zu pflegen sondern einzig und allein für Gutachten! Da beginnt es für mich absurd zu werden – allein, wenn man bedenkt wie viel Bäume man für dieses Geld hätte pflanzen können.&quot;

Auf dem ersten Blick mag es absurd erscheinen. Aber mit der Traubenkirsche lag ein spezieller Fall vor: Bis zur Begutachtung der Traubenkirsche durch das Bezirksamt mittels Sichtkontrolle wurden auch gesunde Traubenkirschen gefällt, wiederum sind als gesund eingestufte Bäume umgefallen. Einige Fällkandidaten wurden 2007 mit einem orangen Farbpunkt aus der Spraydose gekennzeichnet, die nach den Bürgerprotesten nicht gefällt und mittels Resistographmessung von einem unabhängigen Gutachter untersucht wurden und noch heute stehen, weil sie vom Gutachter eben nicht als &quot;Gefahrenbäume&quot; klassifiziert wurden. Hätte es nicht die Bürgerproteste und die Gutachten gegeben, wären mehr oder weniger willkürlich weitere Traubenkirschen abgeholzt worden. Und noch was: 2007/2008 gingen die Bürgerinitiativen deshalb auf die Straße, weil eben KEINE Ersatzpflanzungen geplant waren. Dass die Bürgerinitiativen dann einen eigenen staatlich anerkannten Baumgutachten (Dr. Barsig) bestellten, um die offensichtlich willkürlichen Fällungen von Traubenkirschen zu stoppen, ist nur logisch und alles andere als absurd. Insofern mag es nur im Nachhinein absurd erscheinen, dass 200.000 € für Gutachten ausgegeben worden sind, aber es muss auch klar sein, dass diese 200.000 € etliche Bäume vor der erstatzlosen Fällung bewahrten und das erst durch die Bürgerproteste Geld für Neupflanzungen da war. Zudem gibt es für viele Straßen ein sogenannte Baumleitplanung, was es bis dahin überhaupt nicht gab.

Die B.I.R.D.S. hat übrigens Spendengelder (mittlerer vierstelliger Betrag) gesammelt und damit die Pflanzung (einschl. Herstellung der Baumscheibe) von insg. 6 Straßenbäumen ermöglicht.

Tino Kotte
Sprecher der Bürgerinitiative Rettet die Straßenbäume [B.I.R.D.S.]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Dr. Kühne: &#8220;Ich musste lernen, dass man in Prenzlauer Berg bei den berühmten Traubenkirschen mittlerweile 200.000 Euro ausgegeben hat – aber nicht um Bäume zu pflanzen oder zu pflegen sondern einzig und allein für Gutachten! Da beginnt es für mich absurd zu werden – allein, wenn man bedenkt wie viel Bäume man für dieses Geld hätte pflanzen können.&#8221;</p>
<p>Auf dem ersten Blick mag es absurd erscheinen. Aber mit der Traubenkirsche lag ein spezieller Fall vor: Bis zur Begutachtung der Traubenkirsche durch das Bezirksamt mittels Sichtkontrolle wurden auch gesunde Traubenkirschen gefällt, wiederum sind als gesund eingestufte Bäume umgefallen. Einige Fällkandidaten wurden 2007 mit einem orangen Farbpunkt aus der Spraydose gekennzeichnet, die nach den Bürgerprotesten nicht gefällt und mittels Resistographmessung von einem unabhängigen Gutachter untersucht wurden und noch heute stehen, weil sie vom Gutachter eben nicht als &#8220;Gefahrenbäume&#8221; klassifiziert wurden. Hätte es nicht die Bürgerproteste und die Gutachten gegeben, wären mehr oder weniger willkürlich weitere Traubenkirschen abgeholzt worden. Und noch was: 2007/2008 gingen die Bürgerinitiativen deshalb auf die Straße, weil eben KEINE Ersatzpflanzungen geplant waren. Dass die Bürgerinitiativen dann einen eigenen staatlich anerkannten Baumgutachten (Dr. Barsig) bestellten, um die offensichtlich willkürlichen Fällungen von Traubenkirschen zu stoppen, ist nur logisch und alles andere als absurd. Insofern mag es nur im Nachhinein absurd erscheinen, dass 200.000 € für Gutachten ausgegeben worden sind, aber es muss auch klar sein, dass diese 200.000 € etliche Bäume vor der erstatzlosen Fällung bewahrten und das erst durch die Bürgerproteste Geld für Neupflanzungen da war. Zudem gibt es für viele Straßen ein sogenannte Baumleitplanung, was es bis dahin überhaupt nicht gab.</p>
<p>Die B.I.R.D.S. hat übrigens Spendengelder (mittlerer vierstelliger Betrag) gesammelt und damit die Pflanzung (einschl. Herstellung der Baumscheibe) von insg. 6 Straßenbäumen ermöglicht.</p>
<p>Tino Kotte<br />
Sprecher der Bürgerinitiative Rettet die Straßenbäume [B.I.R.D.S.]</p>
]]></content:encoded>
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