„Entweder ein Möbelhaus ohne Parkplätze – oder gar keins!“ | Prenzlberger Stimme

„Entweder ein Möbelhaus ohne Parkplätze – oder gar keins!“

 

Der Diskussionsabend war schon fast zu Ende, da brach es aus Stefan Gelbhaar heraus: „Entweder es gibt ein Möbelhaus ohne Parkplätze – das wär’ dann das erste seine Art in Deutschland – oder es gibt gar kein Möbelhaus!“ Gemeint war die von Möbelhaustycoon auf dem Areal des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow geplante Ansiedlung zweier Möbelhäuser als Teil des „Pankower Tor“ genannten Investitionsprojektes, bei dem auch ein großes Einkaufszentrum und um die Tausend Wohnungen entstehen sollen.
Stefan Gelbhaar ist nicht irgendwer: Er ist Abgeordneter der Partei Bündnis 90/ Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus und dort unter anderem der verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion.

„Verkehrswende vor Ort – was steht an in Pankow?“ lautete der Titel der Veranstaltung der Pankower Bündnisgrünen im Kleinkunsttheater „Zimmer 16“ – Untertitel: „Diskussion mit Pankows neuem Stadtrat Vollrad Kuhn“
Das klang ein bisschen so, als würde der neue Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerservice hier nun sein Arbeitsprogramm für die nächsten viereinhalb Jahre präsentieren und zur Diskussion stellen.

Doch es war eher ein lockeres „Bürger fragen – Politiker antworten trotzdem“- Programm, was da im Zimmertheater in der Pankower Florastraße stattfand, bei dem der bündnisgrüne Abgeordnete Stefan Gelbhaar mindestens die Hälfte des Programms bestritt.
 

Parkstreifen zu Radspuren

Gelbhaar war maßgeblich an den Koalitionsverhandlungen in Sachen Berliner Verkehrswende beteiligt. Sein großes Thema war und ist der Fahrradverkehr.

Stefan Gelbhaar

Es sieht im Moment noch nicht so gut aus mit den Radwegen, sagt er. Wenn er mit dem Rad aus Pankow in die Stadtmitte fahre, stelle sich schon in Höhe Pankow-Kirche ein gewisses Gemeinschaftsgefühl ein – wegen der großen Anzahl der Mitradler.
Spätestens aber in Höhe Eberswalder Straße werde es unübersichtlich – zuviel Radfahrer, zu wenig Platz. Da liege es schon nahe, eine Autospur, die bisher nur dem ruhenden Verkehr diene, zu einem Radweg umzuwidmen.
Darüber, ob das auch eine hinreichende Akzeptanz bei den Autofahrern finden würde, macht er sich keine allzu großen Sorgen: Eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt – die Straße des 17. Juni – sei bis zu 100 Tage im Jahr für allerlei Veranstaltungen gesperrt, ohne dass es größere Unmutskundgebungen gegeben hätte.
Der Berliner – schließt Gelbhaar daraus – akzeptiere Einschränkungen, wenn ihm die Gründe schlüssig dargelegt werden.

Natürlich würden sich die Autos durch eine solche Umwidmung der Parkspur nicht in Luft auflösen, aber man müsste dann eben andere Lösungen finden: Parkhäuser zum Beispiel oder die Parkplätze vor den Supermärkten. Sicher, die kosteten dann Geld…
 

Kostenloses Parken in der Innenstadt ist ein Berliner Novum

Wir müssen uns fragen, hakte Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn ein, ob wir uns so viel Raum für den ruhenden Verkehr noch leisten können. In keiner Großstadt sei das kostenfreie Parken in der Innenstadt noch in diesem Umfang möglich, wie derzeit noch in Berlin. Es sei durchaus absehbar, dass in Zukunft kaum noch jemand, der in Prenzlauer Berg zu Hause ist, seinen SUV kostenlos vor der Haustür abstellen kann.

Vollrad Kuhn (rechts)

Das Problem der Parkplätze, so Stadtrat Kuhn, beschäftige ihn auch bei den in Prenzlauer Berg geplanten Wohnungsbauvorhaben. Zum Beispiel im Thälmannpark, wo 600 Wohnungen gebaut werden sollen. Da will er mit der Anwohnerinitiative darüber verhandeln, wie einer von zwei großen Abstellflächen für den Wohnungsbau genutzt werden können.

Künftige Großsiedlungen, wie zum Beispiel in Blankenburg Süd sollten nach den Vorstellungen von Vollrad Kuhn, weitgehend autofrei gestaltet werden. Stattdessen müssten unterschiedliche Anbieter für die nötige Mobilität sorgen – etwa Carsharing-Unternehmen oder auch die BVG.
 

Von der DDR lernen…

Aus dem Publikum wurden grundsätzliche Zweifel an der Verkehrsplanung von Neubaugebieten laut: Man sollte sich in diesem Punkt ein Beispiel am Vorgehen in der DDR nehmen. Als die großen Wohngebiete in Marzahn und Hohenschönhausen projektiert wurden, hatte man zuerst die S-Bahn in das Gebiet der geplanten Siedlungen gebaut. Mit der fuhren zuerst die Bauarbeiter und dann eben die Bewohner in die Neubaubezirke.

Bei den nach der Vereinigung gebauten Stadtteilen habe man hingegen auf solche leistungsfähige Verbindungen verzichtet. Bei den jetzt geplanten Bauvorhaben wiederhole sich der Fehler, Großsiedlungen sollten daher am besten entlang des äußeren Bahnringes gebaut werden.

Ein Zuhörer machte auf die Bildung von Gewohnheiten aufmerksam: Wenn so ein Neubauviertel entsteht, sei der öffentliche Nahverkehr immer nur an der Anzahl der gerade vorhandenen Einwohner orientiert. Das bedeute eben auch lange Taktzeiten. Wer aber lange warten muss, steige schneller aufs Auto um. Das werde dann zur Gewohnheit, auch wenn später die Busse und Bahnen im Fünf-Minuten-Takt fahren. Daher, so der Vorschlag, möge man den ÖPNV gleich mit dem Einzug der ersten Mieter mit hoher Intensität anbieten.
 

Prenzlauer Promenade, Bahnhof Pankow

Aber auch ganz heutiges wurde zur Sprache gebracht: Etwa der fehlende Radstreifen auf der stadtauswärts führenden Fahrbahn der Prenzlauer Promenade hinter der Kreuzung Am Steinberg.

Radweglos: Prenzlauer Promenade

Bezirksstadtrat Kuhn musste die Schultern heben: Das sei eine Hauptverkehrsstraße und liege damit in Zuständigkeit des Senats. Aber vielleicht könne man ja eine Art „Pilotprojekt“ mit der Senatsverwaltung initiieren, bei dem der für Radfahrer nicht ungefährliche Straßenabschnitt fahrradgerecht hergerichtet wird.

Für die Wohn- und Nebenstraßen mit einer Gesamtlänge von 600 Kilometer ist nun aber der Bezirks zuständig – und die sehen zuweilen wie ein Makramee-Muster aus: Loch an Loch.

“…gerade so die größten Schlaglocher.”

„Da schaffen wir es im Moment gerade so, die größten Schlaglöcher zu stopfen..“ Mehr Geld sei im Moment nicht vorhanden. Auch am Personal mangele es – zwei neue Verkehrsplaner seien Nachtragshaushalt vorgesehen – in seinem Amt streite man sich schon, wo sie eingesetzt werden sollen.
„Wir werden nicht schon in diesem Jahr den Durchbruch bei der Straßensanierung erleben“, musste Vollrad Kuhn die Zuhörer vertrösten – doch bis zum Ende der Legislaturperiode werde man mit der Straßensanierung durch sein.

Auch die für Fußgänger nicht ungefährliche Situation am U- und S-Bahnhof Pankow war ein Thema.

Gefährlicher Sprint am Bahnhof Pankow

Die ganze Haltestellensituation, so Stefan Gelbhaar, müsste dort neu überdacht werden. Auf alle Fälle sollte erst einmal ein „Drängelgitter“ auf der Westseite Bürgersteig und Fahrbahn trennen, um die aus dem Bahnhof kommenden Leute davon abzuhalten, quer über die Straße zu Bus und Straßenbahn zu rennen.

Und dann kam das Gespräch auf das „Pankower Tor“ und die noch immer völlig ungeklärte verkehrliche Erschließung des Geländes. Es folgte der oben zitierte Temperamentsausbruch.
Die Frage sei nicht, so der Grünenpolitiker weiter, was der Bauherr sondern was die Stadt benötigt – und da gäbe es noch viele Möglichkeiten, die Entwicklung des Gebietes zu beeinflussen. Ob Krieger wirklich mal ein Investor werde oder eben nur Eigentümer des Grundstücks bleibt, sei noch längst nicht sicher.

 

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127 Kommentare zu “„Entweder ein Möbelhaus ohne Parkplätze – oder gar keins!“”

  1. Ich würde das nicht bauen, denn jede Verkaufseinrichtung ist auch so gut wie das Parkplatzangebot. Die Pleite ist schon vorprogrammiert.

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    • Anders inzwischen selbst Meinungen in der IHK, sowie Studien zu Geschäftsstraßen. Aber gut, kann man ignorieren.

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      • Stefan Gelbhaar, sie wollen uns doch nicht weis machen, das die Bevölkerung endlich Einkaufsmöglichkeiten suchen wo es keine Parkplätze gibt. Gehen sie mal in die K.M. Allee in Friedrichshain. Ich kenne diese Straße früher als Einkaufsmeile, nach dem man das parken im gesamten Umfeld stark eingeschränkt hat, die vorhandenen Parkplätze von Anwohnern dauer blockiert werden, das sich keiner mehr traut wegzufahren, sind im Laufe der Jahre fast alle Geschäfte verschwunden. Heute reihen sich ein gähnend leeres Lokal nach dem anderen aneinander, die um jeden Gast buhlen. Die Waren des täglichen Bedarfs sind in diesem Stadtteil schon fast schwierig zu beschaffen

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  2. Die haben doch nee Macke ehrlich mal, Parkplätze müssen einfach sein , ich weiß schon warum ich niemals die Grünen wählen würde – die machen die Wirtschaft kaputt

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    • Nö. Die erfolgreichste Wirtschaftspartei waren in den letzten Jahren die Grünen

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      • Stefan gelbhaar machen sie sich doch nichts vor, erfolgreich ist was anderes, aber wenn Krieger nicht endlich bauen darf und das mit Parkplätzen dann wird es noch so eine Lachnummer wie der Flughafen

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      • Tobi

        Feb 17. 2017

        Erfolgreich? In ihren feuchtenTräumen: Projektverhindererpartei, Investitionshemmer, einseitig ausgerichtet, Klientelpolitik, pädophile-Kind-Rhe-partei, deutsches Kulturgüter im Land der Dichter und Denker Ausrotter.etc.

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  3. Sven Rude via Facebook

    Sven Rude via Facebook

    Feb 16. 2017

    …ein Möbelhaus ohne Parkplätze wird dann wohl auch ein Möbelhaus ohne Kunden sein…! solche bescheuerten Ideen, ein Möbelhaus ohne Parkplätze zu bauen, können ja nur von den Grünen kommen. Wie soll man denn seine erworbenen Kleinmöbel, Regale etc. nach Hause bekommen???

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    • Stefan

      Feb 17. 2017

      Soll er halt eine Tiefgarage unter dem Möbelhaus bauen und der Großteil der Möbel wird wieso meistens angeliefert. Man will Wohnraum auf der einen Seite, baut dann aber großzügig Parkplätze überall.

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  4. Die fahren dann Möbel quer uff m Gepäckträger oda wie

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  5. Tonci

    Feb 17. 2017

    Also wenn so viel für die Fahrradfahrer getan werden soll, dann sollten sie auch eine Fahrradsteuer abgeben, womit dies finanziert wird….. Aber das wird nicht kommen, weil wir Autofahrer dies ja schon zu genüge finanzieren mit unserer KfZ Steuer….. Fürs zahlen sind wir schliesslich gut…. was würde er dem Finanzsenator vorschlagen, wenn keine KfZ Steuern mehr rein kommen?
    Und das Möbelhaus ohne Parkplätze kann gebaut werden, wenn der werte Herr Stefan Gelbhaar dann die Kosten für den Lieferservice übernimmt… Ich denke, er ist der Letzte, der in einem solchen Möbelhaus, dann Möbel kauft und sie dann mit seinem Fahrrad nach Hause fährt 😉

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    • Jens Haustein

      Feb 18. 2017

      Zum Thema Steuern: Radfahrer sind auch Steuerzahler und finanzieren die Infrastruktur mit. Es soll sogar Radfahrer geben, die ein Auto besitzen…
      Wenn Sie diese Rechnung schon aufmachen dann müssten die Kfz- und Mineralölsteuer viel höher sein. Die Kosten, die durch das Autofahren bei Umwelt, Klima und Gesundheit kurz- und langfristig entstehen, trägt nämlich die Allgemeinheit. Jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad gefahren wird, kostet gar nichts, im Gegenteil er kommt allen zugute.

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    • CARambolagen

      Feb 26. 2017

      AUTOS töten die Menschen im Verkehr und verletzen noch viel mehr. AUTOS töten, noch mehr als durch Unfälle, Menschen mit ihrem Abgas. Autos verursachen den meisten Lärm. AUTOS verschandeln die Städte mit 23 Stunden am Tag herumstehendem Blech. AUTOS verursachen die Kosten, aber Radfahrer sollen die Steuern bezahlen. Wer so das Blech liebt, der redet natürlich auch Blech.

      Das postfaktische Zeitalter hat in Pankow schon vor über 10 Jahren begonnen. So gesehen ist es Vorreiter. In allem anderen aber von Vorgestern. Man sollte es in Piefkow umbenennen.

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  6. was für Vorstellungen der Herr Stefan Gelbhaar hat :/ man sollte es langsam als Autofahrer wie ein Mieter machen…. Für Mängel und Einschränkungen , sollt man dann die KfZ Steuer mindern lassen….. Bin auch dafür, das man langsam eine Fahrradsteuer einführt, damit dann auch die Fahrradfahrer mal nen Beitrag leisten, für die Finanzierung der öffentlichen Wege… wollen ja gleichberechtigt sein im Straßenverkehr und dies heißt nicht nur nehmen, sondern auch mal geben

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    • Nun, die Statistik sagt da was anderes. Aber wir leben ja in postfaktischen Zeiten.

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      • Stefan Gelbhaar wie, zahlen die Fahrradfahrer Steuern oder beteiligen sich finanziell? Also die Statistik möcht ich sehen, das dies bestätigt 😉 Ich bezahle eine KfZ Steuer, Mineralölsteuer und Versicherungssteuer als Autofahrer (ich lasse mal die Mehrwertsteuer für die Anschaffung und den Unterhalt weg) und als Fahrradfahrer? Glaub da zahle ich nichts, ausser die Mehrwertsteuer für die Anschaffung und Unterhaltskosten (eventuelle Reperatur) das Fahrrades…. Also, nicht immer auf Kosten des Autofahrers handeln wolln

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  7. Noch mehr Steuern braucht es nun wirklich nicht! Ein grüner Fahrradpfeil würde mir bspw. an der Eberswalderstr. schon mal helfen und Herrn Gelbhaar sicher auch. Wesentlich mehr und sicherere Fahrradwege sind notwendig. Die Anzahl der Fahrradfahrer*innen schwankt jedoch saisonal sehr stark, so dass eine Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer*innen her muss und keine Bevorzugung von Fahrradfahrern. Und dass der ÖPNV in Pankow jenseits von Prenzlauer Berg schnell und sinnvoll ausgebaut werden muss, da sind sich wohl alle einig.

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    • Sophie Regel im großen und ganzen stimme ich zu, nur nicht immer alles auf Kosten der Autofahrer, so wie der Herr es möchte…. Er macht Vorschläge, die Inakzeptabel sind…. Ja, zu mehr und sicheren Fahrradwegen… Ja, zum Ausbau und Verbesserung des ÖPNV….. Aber nicht nur zum Nachteil und auf Kosten des Autofahrers…. Und das mit den Steuern war übertrieben , aber leider entspricht es der Wahrheit….. Klar brauchen wir keine neuen Steuern, aber er sollt immer bedenken, woher das Geld kommt, um neues zu realisieren und umzusetzen…. Natürlich von den Steuerzahlern 😉 Und zum Thema Fahrradpfeil, wozu? Sicherer macht dieser nicht, viel lieber sollten alle gegenseitig Rücksicht nehmen, auch mal “zurückstecken” und für den anderen abbremsen…. Und vorallem wird es für alle Sicherer, wenn alle sich an die StVO halten würden

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      • Was machen die Grünen wenn sie das letzte Auto verdammt haben, spätestens da gehen sie Pleite, die Milchkühe der Nation sind tot.

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        • Fritz Bocks

          Feb 17. 2017

          Dann werden die Radfahrer besteuert. Schließlich kostet so ein Radweg auch ne Menge.

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      • Tony Mancini der Radverkehr kostet halt einfach weniger, verursacht kaum Tote, hält Umwelt und Gesundheit in Schuss. Dazu gibt es genügend Studien, kann man auch ignorieren, besser aber nicht

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        • Sven Rude via Facebook

          Sven Rude via Facebook

          Feb 17. 2017

          Steuern auch für Radfahrer, Nummernschilder für Fahrräder und Verkehrsseminare für Radfahrer, wenn das erfolgt ist können auch Radfahrer mal Forderungen stellen, ansonsten können sie die Straßen benutzen wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch. Keine Extrawürste für Radfahrer!

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    • Sophie Regel, sicher wäre ein Pfeil abgebracht, jetzt will ich nicht darauf herum reiten, das sich Radfahrer mit und ohne Pfeil, nicht mal an die simpelsten Verkehrsregeln halten, aber hier ist die Landesregierung gefragt, die verpulvern Kohle ohne Ende, sie BER, immerhin ,1,1 Millionen am Tag.

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    • Jens Haustein

      Feb 18. 2017

      Gleichberechtigung ist gut, aber um die zu erreichen, muss erstmal noch viel für Fahrradfahrer und Fußgänger getan werden. Die Stadt ist doch hauptsächlich auf den Autoverkehr zugeschnitten. Fahrradfahrer und Fußgänger werden an den Rand gedrängt. So braucht man als Fußgänger oft eine gefühlte Ewigkeit, um über eine Kreuzung zu kommen. Ich selbst nutze alle Verkehrsmittel, Auto, Fahrrad, ÖPNV und gehe viel zu Fuß. Das Fahrradfahren empfinde ich als am gefährlichsten. Wenn man sich als Radfahrer an die Verkehrsregeln hält, so wie das hier viele zu recht fordern, riskiert man an manchen Stellen sein Leben oder zumindest die Gesundheit, z.B. beim Linksabbiegen auf großen Hauptstraßen ohne Radweg. Viele Autofahrer sind einfach aggressiv, unaufmerksam oder schlicht überfordert. Ich möchte einfach sicher und entspannt mit dem Rad von A nach B kommen. Dann würden auch noch mehr Leute aufs Rad umsteigen und davon hätten alle etwas.

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  8. Sorry….. Wer hat diese Spinner nur gewählt?

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  9. Turnhalle, Schwimmhalle, was Kultur mäßiges ! Möbelhaus- Häuser ? nee viele kaufen per Internet wer braucht das?

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  10. Anja Bohn via Facebook

    Feb 17. 2017

    Pankower Tor ist doch schon DIE Lachnummer gleich nach dem BBR.

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  11. Das Projekt ist genial….. der politische Umgang damit ist das peinliche. Pankow ist vom shopping her so unattraktiv. Die Grundversorgung ist da, aber was darüber hinaus geht findet man nur in anderen Bezirken.

    Bei Bio und Vegan sind wir sicher spitze

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    • Anja Bohn via Facebook

      Feb 17. 2017

      nicht mal das

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      • Genial? Genial waren die Studien und Vorschläge der Projektstudierenden aus Dessau. Krieger serviert nur alten Kaffee.

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        • Die genialste Planung war die von 2004, ein Bison-Park!

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          • Stefan Gelbhaar

            Ich finde es ja gut dass sich Abgeordnete relativ sachlich dem Bürger bei Facebook ….. was ich jedoch nicht gut ankommt ist der ständig erhobene Zeigefinger. Hinzu kommt der Eindruck, dass die vielen Argumente der Bürger, jeder auf seine Weise vorgetragen, auf Ignoranz stoßen und nur mit teilweise vom Leser nicht nachvollziehbaren Phrasen beantwortet werden.
            (Was jetzt nicht bedeutet dass ich dir dafür die schuld zuspreche)

            Also nochmal…. ich finde es ja gut dass du dich dem Bürger hier stellst. Vielleicht solltest du mal nicht gleich bei jedem Post auf die Palme gehen ( ich meinte mit Spinner R2G in gänze, niemanden persönlich…. und habe beim schreiben gekichert)

            Jetzt einfach mal genau lesen:

            Pankow hat keine wirkliche Möglichkeit zu shoppen
            Pankow (ohne Prenzlauer Berg) fährt lieber Auto, weil die öffentlichen zu voll sind ( ich fahre Tram 50 und U2…. ich weiss wovon ich rede)
            Viele Pankower geben ihr Geld in Mitte oder steglitz aus
            Die Radfahrer sind für viele eine Plage, weil die Verkehrszeichen einfach ignoriert werden ( am sbahnhof pankow z.b.)
            Es gibt zu wenig Parkplätze
            Wohnungen sind unbezahlbar…
            Man könnte die Liste ewig weiterführen und würde nicht einen Punkt aus dem grünen whalprogramm finden, der eine Lösung verspricht.

            Ich würde ja grün wählen, wenn die Themen irgendwie bei mir ankommen würden….

            Schulen fehlen
            Sportstätten in Pankow sind marode
            Vereine werden nicht so gefördert wie sie sollten
            Usw usw wären meine Themen……
            Die werden von euch nicht abgedeckt

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  12. Da wird eh nicht drauß ,ich bleibt dann mal ganz entspannt ,muss mir nur das lachen verkneifen …….

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  13. Zumal die Anbindung mit der Autobahn das auch für Leute aus dem Umland attraktiv machen würde

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  14. Na das kann ja noch lustig werden, Rot-Rot-Grün hat doch gerade erst angefangen.

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    • So rückständig wie Peking in den Fünfzigen unter Mao, meine Prognose.

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      • Reinhard Grüneberg Peking – super Beispiel – Autos pur, die Menschen laufen mit Mundschutz durch die Stadt – nicht das Berlin, das ich bekommen will…

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        • Stefan Gelbhaar, bitte richtig lesen, noch mal ganz langsam “Peking in den Fünfziger“!

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          • Herr Gelbhaar, wir können ja auch wieder in Höhlen leben.

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            • Bärbel Kuniger ??

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            • CARambolagen

              Feb 27. 2017

              Hallo Frau Kuniger,

              das können Sie ja mal ausprobieren, ich wohne lieber in modernen Städten mit modernstem ÖPNV und hervorragender und Kindersicherer Fahrradinfrstruktur:

              “Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf dem Dreirad unbeschwert überall hinkommt.”
              Enrique Peñalosa, Nationalökonom und ehemaliger Bürgermeister von Bogota (“Mobil” Nr.08, 2008)

              Gegen Bogota ist Berlin ein Kaff. Peñalosa hat in Bogota gehandelt und echte Veränderungen erreicht, ohne auf eine zweite Amtszeit zu schielen. Solche Politiker brauchen wir, die einen Arsch in der Hose haben und sich gegen die Dummschwätzer und Ahnungslosen durchsetzen.

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            • CARambolagen

              Feb 27. 2017

              Hallo Frau Kuniger,

              das können Sie ja gerne mal probieren. Ich lebe lieber in einer Stadt mit hochmodernem ÖPNV und hervorragender und kindersicherer Fahrradinfrastruktur – ohne Mief und Krach von Autos. Ich höre gern das LEBEN pulsieren, die Menschen und ihre Kinder in den Straßen mit Musik und Kultur. DAS ist Zivilisation und Moderne. Auf den Krach und Gestand von Autos kann ich und die Stadt problemlos verzichten. Ohne Autos wird die Versorgung der Stadt und das Leben darin besser. In 50 Jahren, wenn wir unsere Lebensgrundlagen nicht durch Autos und Klimawandel für uns unlebbar gemacht haben, wird man sich wundern, wie das bloß sein konnte mit den vielen Autos. Man wird darauf zurückschauen wie auf eine alte barbarische Epoche, was es ja auch ist.

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  15. Hier gibt es weit und breit nichts zum Shoppen. Das lächerliche Rathaus-Center ist ein einziger Witz, zumal es keinen S/U-Bahn-Anschluss hat. Ich verstehe das Problem seit Jahren nicht. Die Mehrheit will ein Einkaufscenter. Wenn der Eigentümer und mögliche Investor darüber hinaus auch noch ein Möbelhaus baut, umso besser. Hier gibt’s nämlich auch keines. Pankow ist der Bezirk mit dem größten Zuzug. Da wird wohl der eine oder andere auch mal ein Möbelhaus aufsuchen wollen. Und selbstverständlich benötigt man Parkplätze. Schwachsinnige Diskussion. Wenn man Kleinmöbel kauft oder ähnliches, dann will man die wohl gleich mitnehmen. Und zwar im Auto, nicht in der Tram.

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    • …..Mit dem Fahrrad….

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      • Aber im Stau stehen will keiner. Und verkehrssicher für Kinder soll es auch sein. Darum geht es. Und nicht um ideologische Rhetorik. Ja, Pankow kann bessere Einkaufsmöglichkeiten vertragen – aber bitte Smart und nicht im Stil des letzten Jahrhunderts: hässlich, billig, verstaut und städtebaulich unverträglich.

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        • Die Großstadt will ich sehen – in der es keine Staus gibt.

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          • Melanie AusPankow gute Verkehrspolitik nimmt sich nicht als Ziel, noch mehr Staus, Gesundheitsgefährdung und weniger Verkehrssicherheit zu produzieren, sondern sucht nach Alternativen. Und die gibt es. Ps: auch in Kopenhagen, Amsterdam, Münster etc. fahren noch immer Autos…

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            • Warum geht’s jetzt hier in dem Dialog zwischen uns beiden? Um das Auto als Feind generell und dessen Verbannung aus der Stadt? Dann auf nach Hiddensee!
              Mir ging es um die Aussage, dass hier ein EKZ wünschenswert wäre. Die Visionen einzelner Politiker sind mir ziemlich wurscht. Ich will konsumieren. Vor Ort.

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              • Type your comment here…Nur etwa 600 Unfälle mehr Differenz, die durch Radfahrer verursacht wurden. Eine Statistik, die den Grünen Autogegnern überhaupt nicht passen wird.

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                • Stefan Gelbhaar Kopenhagen, Amsterdam, Münster. Das sind echte Großstädte! Was man getan hat, sind punktuelle Lösungen. Es gibt aber auch außerhalb der Zentren diese Städte keine Lösungen, weil dort, wie neuerdings, wie in Berlin, der ÖPNV permanent sträflich vernachlässigt wird und alles nur der Radfahrerlobby dient. Denken Sie doch bitte städtisch! Sie fahren Fahrrad, weil sie sich nicht in den zu Spitzenzeiten überfüllten Öffentlichen drängen wollen (Das habe ich früher auch gemacht) Wie die anderen vorwärts kommen ist Ihnen offensichtlich scheißegal.

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            • Pankower

              Feb 18. 2017

              Münster ist ein Kaff. Kleiner als Pankow. Ohne Ende Studis. Mausetot in der Semesterferien. Und das bringst Du hier als Vergleichsmaßstab? Reicht es nicht, dass Deine Klientel Prenzlauer Berg platt gemacht hat? Altbewohner vertrieben, Ortsteil sauber zurechtgeklagt. Und in diesem Stil soll es jetzt im Restbezirk weitergehen? Du hast ja am Montagabend Zweifel anklingen lassen, dass diese Koalition fünf Jahre übersteht. Bei dem, was Du, Kuhn und andere unter Gestaltung begreift, kann man nur hoffen, dass sich Deine Zweifel möglichst bald materialisieren.

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              • CARambolagen

                Feb 27. 2017

                BERLIN ist ein Kaff! Weltstädte fahren Fahrrad:https://vimeo.com/157120644

                Tokio hat einen höheren Radverkehrsanteil als Berlin, stark steigend und man denkt auch darüber nach die ersten Stadtautobahnen abzureißen. In Seoul hat man bereits damit angefangen.

                Berliner reden immer von ihrer “Weltstadt”, aber sie argumentieren wie die hinterwäldlerischsten Provinzler. Gut dass ich nicht mehr dort lebe! Weltstädte wenden sich längst vom Auto ab. Langsam aber sicher, denn die Stadt ist für Auto-Massenverkehr ungeeignet. Nur Entwicklungsländer ahmen noch krampfhaft unser 70er Jahre nach…

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    • kasper

      Feb 23. 2017

      Einkaufsmöglichkeiten? In 10 Min sind Sie am Alex/in MItte, da gibt es alles, in 30 Min am Kudamm. S-Bahn Pankow hat im Umkreis von 10 Min 3 Einkaufscenter. Wieviel Shops brauchen Sie denn zum glücklich sein? Kaufen Sie doch online, da gibts eh mehr Auswahl. Hier mein Kleiner Buchladen um die Ecke, ist immer leer, alle hocken bei Thalia. Die Läden in den Centern sind immer dieselben. Pankow braucht kein Möbelhaus, das nächste steht 10 Min weg im Wedding und zu Ikea fahr ich 20 Min. Das ist hier Innenstadt-Wohngebiet, soll er mit seinem hässlichen Möbelhaus gefälligst aufs Dorf ziehen. Wer kauft überhaupt diese Schrottmöbel aus China? Sie wollen was gutes für Pankower-Struktur? Dann gehn Sie mal zum nächsten Tischler und lassen sich da ihre Möbel bauen – dann tun sie was für diesen Bezirk und die Menschen hier. Pankow braucht zunehmend Grünflächen und weniger Autoverkehr – das ist hier in den letzten 17 Jahren zu einem stinkenden Moloch verkommen und es wird Zeit das endlich mal Stadtplanung von der Stadt und den Bürgern gemacht wird und nicht irgendwelche Renditegetrieben ignoranten Voll-Laien, die nach dem weltweit agierenden Schema F Städte zu Einheitsbreisaucen verkommen lassen um ihre Kontostände zu vergrößern. Glauben Sie das Märchen vom guten Investor Krieger? Haha.

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  16. Don Shao via Facebook

    Don Shao via Facebook

    Feb 17. 2017

    Aileen Königp

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  17. Stefan Gelbhaar das spreche ich nicht ab und ich sage auch nicht, das man nichts machen sollt für die Fahrradfahrer…. Man soll die Fahrradwege sicherer machen, man soll mehr Fahrradwege schaffen, aber doch nicht immer auf Kosten der Autofahrer…. Die Strassen und der Parkraum sind schon begrenzt und sie wolln dies noch weiter begrenzen für die Autofahrer? Sie möchten die Autofahrer weiter zur Kasse (Parkraumbewirtschaftung) bitten…. Zum zahlen sind sie gut, ansonsten? Sie unterbreiten Vorschläge bzw haben Vorstellungen, die “Einseitig” sind, nämlich nur für den Fahrradfahrer….. Und ein Möbelhaus OHNE Parkplatz bauen zu lassen? Was denken sie sich dabei? Das wir alle die Mehrkosten für den Lieferservice bezahlen können/möchten, das wir ein kleines Möbelstück auf dem Rücken oder auf dem Gepäckträger unseres Fahrrades transportieren? Und wenn das Möbelhaus daran “Pleite” geht, weil die Kundschafft aus bleibt, übernehmen Sie die Kosten? Denken Sie nicht Einseitig, denken sie an ALLE….. Sie sollen an den Fahrradfahrer und seine Bedürfnisse und die Umwelt denken, aber genauso sollten sie an die anderen Verkehrsteilnehmer (Fussgänger/öffentlichen Verkehrsmittel und ja, auch den Autofahrer) denken und ihren Bedürfnisse berücksichtigen

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    • Stefan Gelbhaar zu den Verkehrsunfällen, sie zählen die Statistik auf wer /wieviele usw…. Aber ist in der Statistik auch aufgezählt, wer Schuld ist? Es sind NICHT immer die Autofahrer oder LKW Fahrer…. Fussgänger/Radfahrer die bei ROT über die Ampel gehen/fahren oder die Strasse ohne zu schauen überqueren zB 😉

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    • CARambolagen

      Feb 27. 2017

      Sehr geehrter Herr Mancini,

      und wie stellen Sie sich das vor? Die Situation für die Fahrradfahrer verbessern ohne sie für die Autos “zu verschlechtern”?

      Es sind doch die Autos die überproportional Platz auf den Straßen beanspruchen, vor allem für’s unbenutzt herumstehen. Außerdem, haben sie schon mal darüber nachgedacht, dass die Nicht-Autofahrer die Straßen für die verbleibenden Autofahrer frei halten? Wir könnten ja den ÖPNV abschaffen und statt Fahrrad Auto fahren. Meinen sie, dass sich die Situation für die Autofahrer verbessern würde?

      Es würde allen helfen, wenn Sie mal ein bisschen nachdenken würden, bevor sie reflexhaft nur ihrer Präferenzen verteidigen, nur weil sie zu wenig Pahnatasie haben sich eine andere, und zwar bessere Stadt für alle, vorzustellen.

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  18. Stefan Gelbhaar ich wähle meinen Freundes und Bekanntenkreis seht gewählt aus, auch bei Facebook ???

    Keine Körnerfresser

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  19. Und besonders wichtig!!!

    Prenzlberg gehört nur auf m Papier zu Pankow???

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    • Bester Kommentar 🙂

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      • Isso???

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        • Nancy Schwenteck- sicher mag das sein, aber er ist ja ein Investor mit Visionen und nicht allein für seine Rentenkasse. Er hat bereits gesagt, dass er auch mal genug hat und dann eben sein 13jähriger Sohn in ferner Zukunft das realisieren kann…

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          • Nancy Schwenteck, da kommen auch die meisten Quertreiber her, oft auch aus dem Schwaben Land, die hier ihre ländliche Idylle, wo sie eigentlich entflohen sind, wieder errichten wollen.

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            • Sag ja der hat zeit und hier fehlt definitiv bezahlbarer Wohnraum

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              • Wieder mal so ein “Grüner” !!!.Auf dem Gelände sollen auch Mietwohnungen entstehen und Krieger will 20 Jahre die Mieten stabil halten.Bei 5,50 € je Quadratmeter. Aber das scheint der Politik egal zu sein.Aber auf dem Areal soll es noch Eidechsen geben.Das ist doch was für einen vermutlich schwäbischen Öko-Fuzzi.

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                • Kreuzkröten. Für diese wurde bereits die Umsiedlung vorbereitet.

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                  • Und das ist das schlimmste daran. Für ehrgeizige, enorm geldbringende BV muss gewachsene Natur weichen. Kröten wandern immer wieder in ihr Ursprungsareal zurück. Das liegt ihnen im Blut. Statt umzusiedeln, könnten sie sie auch gleich töten, so werden sie nach und nach überfahren. Wieso gehen da keine Tief- oder Dachgaragen? So bliebe mehr Fläche für Grün. Warum müssen es immer ebenerdige Parkplätze sein? Und mal ne Frage, glaubt ihr allen erstes, dass die Pankower, wenn Krieger erstmal gebaut hat, dann nur noch in Pankow einkaufen?

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                    • Pankowerin

                      Feb 18. 2017

                      Yes! Es gibt sie noch, die grünen Krötenretter. Hach, die Welt ist doch noch nicht am Ende /irony off

            • CARambolagen

              Feb 26. 2017

              Städte sind PER DEFINITION Städte der kurzen Wege. Sie sind Städte WEIL man kurze Wege haben möchte. Welches Fahrzeug macht auf kurzen Wegen den wenigsten Sinn? Genau, das Auto. Wer das nicht begreift hat von Städten, Stadtplanung und Urbanität schlicht keine Ahnung.

              Ländliche Idylle? Da kann ich nur lachen. Auf dem Land wird viel mehr Auto gefahren, als in der Stadt und ländliche Räume haben mehr als doppelt so viele Autos pro Kopf als Berlin. Man zieht doch nicht in die Stadt um Auto zu fahren. Daran ist nichts urban, städtisch oder zeitgemäß. Autos sind, abgesehen von Transporten für die Gewerbe, Spaßartikel für die Fahrt ins Grüne. Dafür wurden sie auch ursprünglich geschaffen.

              Weltstädte fahren Fahrrad und ÖPNV und nicht Auto! Tokio hat einen höheren Radverkehrsanteil als Berlin. Na ja, es ist halt nichts als ein aufgeblasenes Kuhdorf, zusammengesetzt aus lauter Kuhdörfern. Und so diskutieren die Berliner auch.

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  20. Jens Haustein

    Feb 17. 2017

    Ein Möbelhaus ohne Parkmöglichkeit klingt wirklich erstmal schräg, wäre aber mutig und ein Schritt in die richtige Richtung. Die meisten Möbel kann man sowieso nicht gleich mitnehmen. Die werden oft erst nach Wochen geliefert. Insgesamt bietet sich hier die Chance das Pankower Zentrum aufzuwerten und einen Ort zu schaffen, an dem man sich gerne aufhält, auch abends, mit Einkaufsmöglichkeiten, Kultureinrichtungen, Kino, Stadteilzentrum, Bibliothek, Jugendzentrum, Schwimmbad. Das Ganze am besten in der Nähe vom S- und U-Bhf. Lediglich ein großes Wohnviertel mit Grünflächen und Schule fände ich öde. An Parks mangelt es in Pankow nicht.

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    • kasper

      Feb 23. 2017

      Naja, bald muss man in den Parks anstehen. War schon mal besser und wenn ich mir überlege, dass dann 2500 neue Einwohner vom Bahnhofsgelände auch in Schloss, Bürger, Schönholzer und Co wollen … keine tollen Aussichten.

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  21. Was zu beweisen wäre…

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    • Auf welchen kommentar bezieht sich das???

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      • Nancy Schwenteck Auch hier muss ich als FDP Frau wieder zur Zurückhaltung bei der Forderung nach neuen Steuern mahnen 🙂 Mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr sollten wir von allen Verkehrsteilnehmern einfordern und unterstützen. Dass erwachsene Fahrradfahrer*innen einfach auf den Gehwegen oder bei rot Ampeln überfahren, nervt mich als Fahrrad-/Autofahrerin und Fußgängerin immer wieder. Wir sollten die Gefahrensstellen im Straßenverkehr reduzieren und da helfen Fahrradstraßen, weniger Parkplätze und lauter so Mumpitz (sorry Stefan Gelbhaar 😉 ) auch nichts. Sowohl im Abegordnetenhaus als auch in der BVV werden wir versuchen R2G zu einer vernunftbetonten Verkehrspolitik zu bewegen, die uns allen hilft uns durch diese immer größer und voller werdende Stadt in einer angemessenen Zeit mit dem Verkehrsmittel unserer Wahl zu bewegen.

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  22. Dieser Text klärt auf über die Raumverhältnisse, wie sie alle Verkehrsteilnehmer beanspruchen, und berichtet, wie man die Probleme in anderen Städten angegangen ist: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/mobilitaet-in-metropolen-neue-wege-durch-die-stadt-14781828.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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  23. Tanja

    Feb 18. 2017

    Ich finde es toll, daß sich endlich mal ein Politiker für die Fahrradfahrer einsetzt. Danke, Stephan Gelbhaar!

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  24. Demokratie in allen Ehren. Ja sie muss sein. Aber sich in jedes Projekt einzumischen, finde ich langsam zum ko….. Das Projekt war doch schon ausdiskutiert. Warum mischt sich jetzt wieder ein neuer Gernegross da wieder ein.

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  25. CARambolagen

    Feb 27. 2017

    Weltstädte fahren Fahrrad.

    https://vimeo.com/157120644

    Provinzstädte bekämpfen das Fahrrad. Die Weltstadt Tokio hat einen höheren Radverkehrsanteil als Berlin, Tendenz stark steigend und einen nachlassenden Autoverkehr.

    Die “zieh doch auf’s Land” Rufer haben schlicht und einfach keine Ahnung und ihnen sind auch die dümmsten Argumente recht, um ihren Präferenzen Vorschub zu leisten.

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