FDP-Veranstaltung zur “Umgestaltung der Schönhauser Allee” | Prenzlberger Stimme

FDP-Veranstaltung zur “Umgestaltung der Schönhauser Allee”


 

Es war als das ganz große Experiment angekündigt worden: Über drei Jahre lang sollte die Ostfahrbahn der Schönhauser Allee Stück für Stück den Fußgängern und Radfahrern überlassen werden. Nach jeder Phase sollte ein Rückbau und eine Auswertung erfolgen.

Geblieben sind davon drei “Parklets”, die noch in diesem Sommer aufgestellt und dann wohl etwas sinnfrei auch den Winter über stehen bleiben sollen.

Die FDP in Pankow nimmt das zum Anlass, am kommenden Mittwoch, dem 19. Juli um 20 Uhr in das Restaurant “Fellas” in der Stargarder Straße 3 zu einem Info-Abend betreffs der “Umgestaltung der Schönhauser Allee” (oder das, was davon übrig blieb) einzuladen. Titel der Veranstaltung: “Parklets – Refugium oder Unfallparzelle?”

 

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16 Kommentare zu “FDP-Veranstaltung zur “Umgestaltung der Schönhauser Allee””

  1. Ein reinstes Festival an Inkompetenz, was da vom Senat abgeliefert wird.

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  2. Anstatt so einen Schnickschnack zu planen, der ohnehin nicht umgesetzt werden wird, könnte man sich vielleicht einfach auf das Wesentliche konzentrieren, dem harmonischen Miteinander aller Verkehrsteilnehmer.

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    • Ich werd meine Kinder drauf aufmerksam machen, dass sie auf das harmonische Durchqueren von Fußgängerverkehr auf zu schmalen Hochbordradwegen achten sollen bzw. alternativ falls mal auf der Fahrbahn unterwegs, sich in die Harmonie von Zwillngsreifen in Bewegung zu vertiefen.

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  3. Warum sollte auch eine Fahrbahn den Fußgänger überlassen werden? Da ist ein breiter Gehweg, dazu noch ein Radweg. Was soll dieser Blödsinn also ?!

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  4. Gemessen an der Anzahl der Fußgänger zwischen Wichert- und Stargarder Straße sind Fuß- und Radweg viel zu kleinbemessen. Der Radweg entspricht übrigens wegen seiner mangelnden Breite auch längst nicht der den Vorrschriften der StVO

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    • 1,50m Breit . Jedoch gibt es Ausnahmen, wo die Breite geringer sein darf ( 60cm-80cm ). Dann reden wir doch hier über die Schönhauser zwischen Stargarder und Wichertstraße. Das einzige Stück Gehweg, was schmaler ist, dabei sage ich nicht schmal, ist das Stück zwischen Arcarden und Wicherstraße. Der Rest ist ja mal sehr Breit bemessen. Davon abgesehen, bin ich da sehr oft langgelaufen….mhhh es gab keine Staubildung. Des wegen die Fahrbahn zu verengen, ist absolut nicht verhältnismäßig.

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    • Das Experiment sollte ja genau auf diesem Teilstück stattfinden. Und wie gesagt in drei – jeweils rückbaubaren – Stufen. Um einfach einmal praktisch auszuprobieren, was geht.

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    • Einen künstlichen nicht verhältnismäßigen Rückstau auf der Fahrbahn ? Zitat Berliner Zeitung: ” sollen Passanten auf Bänken sitzen, Blumen blühen und Fahrräder parken.” Ernsthaft jetzt ? Ich sehe das mehr als ein ideologisches Projekt der Grünen. Mir entzieht es sich jegliche Logik , warum dies geschehen soll. Dafür gibt es Parks. Selbst die ÖV würden darunter leiden. Eine Fahrspur für Pkw`s und der Tram ? Oder sollte die Schönhauser dort komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden? Wo lang soll umgeleitet werden? Und alles für ein paar Sitzmöglichkeiten der Prenzlauer und Radstellplätze? Nicht im Ernst jetzt, oder ?! In der Schivelbeiner Straße ist doch ein schöner großer Park. Reicht der nicht zum verweilen aus ?

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    • Noch was. Wer den Fahrzeugverkehr dort kennt, der benötigt keine Experimente um zu wissen was dann geschiet 😉

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    • Bernd Meier Naja, die “Ideologen” kamen von einem renommierten dänischen Architekten- und Stadtentwicklungsbüro, die so etwas andernorts – ich glaube unter anderem am Times Square http://bit.ly/2u2bLe9 – schon umgesetzt haben. Und die Fragen die Sie stellen… – all die wollte man mit einem zeitlich begrenzten und ergebnisoffenen Experiment versuchen zu beantworten. Ich find es ehrlich gesagt ein bisschen traurig, dass wir so weit hinter dem New York des Jahres 2009 zurückbleiben wollen.

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    • Wer hat dieses renommierten Büro den Auftrag gegeben? Oder fuhren die Mitarbeiter da lang und sagten sich, dort könne man ja Bänke hinstellen und Blumen Pflanzen? Times Square ? Wie gestalten sich dort die Umgehungsstraße? New York als Paradebeispiel zu nehmen finde ich unangemessen. Die Verhältnisse dort stehen in keiner Relevanz zu Berlin und zur Schönhauserallee, welche als ” Fluchtweg ” für den Kfz Verkehr nur die Prenzlauer hergibt. Warum sollten Fusshänger nun die Möglichkeit haben auf der Schönhauserallee zu sitzen und nicht vor den schon vorhandenen Cafés und in vorhandenen Parks? Meine Meinung bleibt es eine ideologische Idee, welche den sich gewandelten Prenzelberg zu nutze macht.

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    • Die Idee kam von der – damals SPD-geführten – Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Und das Büro war ja auch nicht nur in NYC tätig, sondern auch in anderen Großstädten – etwa in San Francisco und Shanghai. Wie gesagt: Es sollte nichts Endgültiges geschaffen werden – es war ein über drei Sommer geplantes Experiment. Die davon übrig gebliebenen drei Parklets find ich allerdings auch doof – entweder richtig, oder gar nicht.

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  5. Ich bin, je nach Situation, Wetter und Wohlbefinden, Fußgängerin, Radfahrerin und Autofahrerin. Die Schönhauser Allee ist, auch wegen der ständig in 2. Reihe parkenden Lieferwagen (wo sollen sie auch hin?), der Tramhaltestellen- und Schienen, ohnehin im Berufsverkehr ein Nadelöhr. Sie wird auch durch das Experiment nicht breiter und wesentlich weniger Autos wird es wohl auch nicht geben. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass, nach sorgfältiger Planung und Installation von entsprechenden Fahrradampeln, der Radweg unter der U-Bahn verlaufen könnte. Regenschutz inclusive. Nun bin ich ja kein Verkehrsplaner, aber auf der Schönhauser entspannt auf der Bank sitzen und dem Getöse der Autos/U-Bahn/Flugzeuge/Straßenbahnen lauschen? Eher nicht 🙂

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  6. Hä? Ich verstehe da gar nix. Diese Parklets sind so Sitzecken? Die sollen auf die Fahrbahn gestellt werden? Das erfährt man jedenfalls, wenn man auf den Link zu den Parklets klickt. Unter anderem eins vor die Arkaden. Ist da nicht sowiso nur eine Spur auf der Straße? Was ist das für ein Quatsch?

    Wäre das Geld nicht besser in einem Umbau des Radweges angelegt, dass sich da nicht immerzu Radfahrende und zu Fuß gehende gegenseitig überrennen?

    Und ja, wenn man da sowiso an einzelnen Stellen die Fahrbahn einengt, dann könnte man diese Einengung auch überall machen und dazu benutzen dem Radweg von einer Lenkerbreite ein ganz bisschen mehr Raum zu schenken.

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  7. uma puttich

    Jul 18. 2017

    Was hat NYC bitteschön mit dieser Situation an der Schönhauser Allee gemeinsam? Nichts! oder doch?
    Hier sollen die Immobilien aufgewertet werden, damit “Investoren” wieder ne müde Mark machen.
    Die zahlreichen Cafes und Schnellimbisse nehmen sehr viel Platz. ein. Da gibt ja auch Geld fürs Gewerbeamt etc. Also quetschen sich die Fußgänger dazwischen und eben auch gerne mal auf den Fahradweg. Ein künstlicher Rückstau verpestet nur noch mehr die Luft. Macht die BVG preiswerter und vieles regelt sich von alleine.
    BVG zum Null-Tarif, das wäre ein wirkliches Experiment.

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