Bezirksbürgermeister besucht verkaufsbedrohtes Haus | Prenzlberger Stimme

Bezirksbürgermeister besucht verkaufsbedrohtes Haus


 

Die Mieter des Hauses Paul-Robeson-Straße 17 fürchten – wie bereits berichtet – einen Verkauf ihres Hauses und haben sich deshalb an die Bezirkspolitik mit der Bitte gewandt, für den Verkaufsfall das kommunale Vorkaufsrecht zu ziehen.
Am Mittwoch stattete nun Bezirksbürgermeister Sören Benn den Mietern einen Besuch ab.

Neuigkeiten hatte er nicht in der Tasche, nach wie vor wurde ein Verkauf der Immobilie beim Bezirksamt nicht angezeigt.

Dies ist aber die Voraussetzung für einen rechtskräftigen Verkauf, denn innerhalb eines Milieuschutzgebietes – die Paul-Robeson-Straße liegt im sozialen Erhaltungsgebiet Arnimplatz. Mit der Verkaufsanzeige wird ein sogenanntes Negativzeugnis beantragt, mit dem der Bezirk erklären soll, dass er auf sein Vorkaufsrecht verzichtet. Dann hat der Bezirk zwei Monate Zeit, sich zu entscheiden.

Bürgermeister Benn erklärte den Mietern, das unsanierte Haus habe ein beträchtliches Aufwertungspotenzial, was für die Prüfung der Ausübung des Vorkaufsrechts durch den Bezirk von besonderer Bedeutung sei. Was wohl heißt, dass der Bezirk sich um den Erwerb des Hauses bemühen wird.
Allerdings, so dämpfte Benn ein wenig die Erwartungen der Mieter, stünden nach dem Eintreffen eines Antrags auf ein Negativzeugnis zunächst Verhandlungen mit dem Käufer über eine Abwendungsvereinbarung auf der Tagesordnung. So sei der rechtlich vorgeschriebene Werdegang. Erst wenn die nicht zustande kommt, sei ein Vorkauf möglich.

 

Foto oben: PR17

 


 
 

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