Vereinbarungen Bezirksamt Pankow / Deutsche Wohnen jetzt öffentlich | Prenzlberger Stimme

Vereinbarungen Bezirksamt Pankow / Deutsche Wohnen jetzt öffentlich

 

Der Immobilienkonzern „Deutsche Wohnen SE“ lässt sich nicht gern in die Karten schauen. Das gilt nicht nur für Unternehmensinterna, sondern auch für Angelegenheuten die konkrete Mieter direkt betreffen und darüber hinaus von öffentlichem Interesse sind. Wie zum Beispiel die Vereinbarungen zur sozialverträglichen Sanierung, die das Bezirksamt mit der „Deutsche Wohnen“ abgeschlossen hat. Schon bei der im Jahr 2017 für den Gebaäudekomplex Grellstraße/Prenzlauer Allee ließ der Konzern eine Öffentlichmachung nicht zu. Was die Prenzberger Stimme dazu veranlasste, den Vereinbarungstext online zu stellen.

Auch bei dem Modernisierungsvorhabens der Wohnanalage Topsstraße/ Eberswalder Straße blieb das Unternehmen zunächst bei seiner Geheimniskrämnerei und untersagte dem Bezirk eine Veröffentlichung.
Auf der anderen Seite forderten die betroffenen Mieter immer wieder die Offenlegung des sie betreffendenden Papiers.

Nun hat die Deutsche Wohnen“ nachgegeben. Ab sofort sind sowohl die Vereinbarung für die Grellstraße nebst Ergänzung, als auch der der Text des Übereinkommens zur Topsstraße auf der Webseite des Pankower Stadentwicklungsamtes abrufbar.

 
In einer Pressemitteilung des Bezirksamtes heißt es dazu:

Die Deutsche Wohnen SE hat sich auf Drängen des Pankower Stadtrates für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Vollrad Kuhn (Bü90/Grüne), hin bereit erklärt, die beiden Vereinbarungen zum sozialverträglichen Ablauf der Sanierungsmaßnahmen in der Wohnanlage Grellstraße 8, 9, 9a-e, 10a-h, 11, 11a-b, 12 und Prenzlauer Allee 86a-f sowie der Topsstraße 1-35 (ungerade), Eberswalder Straße 36-39, Schönhauser Allee 139a nun doch öffentlich zu machen.
„Obwohl bisher die Eckpunkte mit den wesentlichen Inhalten bereits öffentlich gemacht wurden und auch die Mieter*innen Einsicht in die Vereinbarungen nehmen konnten, freue ich mich, dass mit dieser Entscheidung nun für mehr Transparenz gesorgt werden kann. Auch, um durchaus verständliche Verunsicherungen der von den geplanten Maßnahmen betroffenen Mieter*innen abzubauen. Diese und analoge Vereinbarungen aus einigen anderen Bezirken waren bereits Thema auf den Treffen der Senatorin Frau Lompscher und der Bezirksstadträte für Stadtentwicklung am 15. Februar 2018 und 7. Juni 2018. Zudem sind auch die Eckpunkte an alle Bezirke verteilt worden“, so Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn.

 

Die Dokumente können hier heruntergeladen werden:

https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadterneuerung/artikel.220497.php#deutschewohnen

 

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