Kastanienallee in der BVV: Kurz und knapp | Prenzlberger Stimme

Kastanienallee in der BVV: Kurz und knapp

bvvDie Antwort von Stadtrat Jens-Holger Kirchner war deutlich: “Ich darf gar keinen Baustopp verhängen.”
Denn der Umbau der Kastanienallee sei von der BVV beschlossen worden. Die entsprechende Frage dazu stellte Till Harter von der Initiativgruppe “Stoppt K 21”:
“Ist das Bezirksamt Pankow bereit, die Fortführung des begonnen Umbaus der Kastanienallee bis zu einem Entscheid der Bezirksverordnetenversammlung über einen Änderungsantrag der Initiative ‘Stoppt K 21’ bezüglich des Umbaus der Strasse auszusetzen?”

Harter begründete den aus Sicht von “Stoppt K 21” notwendigen Baustopp unter anderem damit, dass die derzeitig verbindlichen Planungen des Bezirksamtes, würden sie umgesetzt werden, die Unfallrisiken für Radfahrer in der Kastanienallee deutlich steigen ließen. Till Harter wies darauf hin, dass die Initiative “Stoppt K 21” der BVV auf ihrer nächsten Tagung einen Alternativvorschlag zur Abstimmung einreichen werde. Bis dahin sollten alle Arbeiten gestoppt werden. (Wortlaut der Bürgranfrage im Download unten).

Stadtrat Jens-Holger Kirchner wies in seiner Antwort darauf hin, dass derzeit – so es die Witterung überhaupt zulässt – nur Rohrleitungsarbeiten für Trink- und Abwasser ausgeführt werden. Er wiederholte seine bereits in den Schlichtungsrunden dargelegten Standpunkte: Sein Wunsch nach “Tempo 30” für die Kastanienallee zählte ebenso dazu, wie die Behauptung, ein “Fahrradbedarfsstreifen” würde die Sicherheit für Radler erhöhen.

BVV-Bürgeranfrage \"Stoppt K 21\" (1278)

 

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4 Kommentare zu “Kastanienallee in der BVV: Kurz und knapp”

  1. Dirk

    Jan 21. 2011

    Wieso wird in dem Artikel die Auffassung des Stadtrats Kircher, dass Fahrradbedarfsstreifen die Sicherheit für Radler erhöhen würden, zu einer “Behauptung” abgewertet? Es solcher Artikel sollte doch der journalistischen Neutralität unterliegen! Zudem entspricht es schlichtweg dem verkehrswissenschaftlichen Kenntnisstand, dass Fahrradangebotsstreifen die sicherste Variante für Radfahrer sind. Insofern keine “Behauptung” des Stadtrats, sondern schlichtweg aktueller Kenntnisstand!

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    • ODK

      Jan 22. 2011

      Ich fürchte, hier liegt ein Missverständnis bei der Begriffsdefinition vor. Denn: Eine Behauptung kann sowohl zutreffend, als auch unzutreffend sein. Einer Bewertung zur einen oder anderen Seite hatte ich mich aber aus guten Gründen enthalten.
      Olaf Kampmann

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  2. Daniel

    Feb 07. 2011

    … ausserdem scheint mir Dirk mit der Interpretation “wissenschaftlicher” Ergebnisse seine lieben Schwierigkeiten zu haben.
    Gilt diese oben genannte “verkehrswissenschaftliche” Erkenntnis immer und überall gleichermaßen? Gibt es für diese Erkenntnis keine Ausnahme von der (statistischen?) “Regel” – wie es in der Natur, und insbesondere auch in sozialen Wissenschaften, doch nicht ungewöhnlich ist?
    Ist vielleicht ein Wunsch der Vater dieser bemerkenswerten “Recht”gläubigkeit? Vielleicht der Wunsch, dass sich für die Grünen alles zum Besseren wenden möge?

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