Bezirksamt soll in die Prenzlauer Promenade | Prenzlberger Stimme

Bezirksamt soll in die Prenzlauer Promenade

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Nun ist es raus: geht es nach dem Willen der Rot-Grünen Mehrheit in BVV und Bezirksamt, sollen die in der Fröbelstraße befindlichen bezirklichen Einrichtungen in den Gebäudekomplax des “Prenzlauer Karrees” an der Prenzlauer Promennade ziehen. Das teilte die für das Immobilienmanagement zuständige Stadträtin Christine Keil auf der Pankower Hauptversammlung ihrer Partei DIE LINKE mit. Sie habe die Räumlichkeiten bereits besichtigt. Der in den 1990er Jahren errichtete Bürokomplex wurde bis 2008 von der Telekom genutzt.
Das Gebäude, das Platz für über 700 Mitarbeiter bieten soll, steht seit dem Auszug der Telekommunikations-
gesellschaft leer und wird derzeit von einer Immobiliengesellschaft für einen Mietpreisvon 8,50 Euro je Quadratmeter angeboten.

 

 

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7 Kommentare zu “Bezirksamt soll in die Prenzlauer Promenade”

  1. NN

    Mrz 12. 2012

    Der Kommentar wurde auf Bitte der Userin gelöscht

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  2. additiv

    Mrz 12. 2012

    Ach Dolores, die Haltestelle “Am Steinberg” um die Ecke aber keine ÖPNV Anbindung alles klar. Das damit die von ihnen zu Recht gegeißelten Schließungen abgewendet werden sollen; ach ejal, ick hau mal druff … Wer lesen kann ist klar im Vorteil 😉

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    • D.K.

      Mrz 12. 2012

      Ach Namenlos, da wird sich die Oma aus Pankow-Niederschönhausen aber freuen, wenn sie kreuz und quer durch die Stadt fahren muss. Wer mal etwas mehr an die ältere Generation denkt, macht sicher nichts verkehrt, zumal genau die das sind, die da wegen Wohngeld, WBS und anderem Schlange stehen, aber wer will schon im Prenzlauer Berg alt werden???

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  3. Miel

    Mrz 12. 2012

    Ach additiv, besser zu erreichen ist die Fröbelstraße allemal: Tramlinien in Ost-West und Nord-Süd-Richtung und der S-Bahn-Ring ist auch nicht allzu weit weg. Mal unabhängig davon, dass das Gebäude IMHO hässlich ist, haut es jetzt diese eine Linie der Straßenbahn, die in Nord-Süd-Richtung verkehrt und ein staugeplagter Bus nicht raus.

    Viel wichtiger: ob Miete auf Dauer die wirklich die sinnvollere Alternative ist? Egal, irgendwer wird schon eine gefällige Wirtschaftlichkeitsberechnung anstellen …

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  4. Marco Fechner

    Mrz 12. 2012

    Sehr geehrte Frau Kummer,

    was Ihre Kritik zur Kulturpolitik betrifft, darf ich darauf hinweisen, dass u.A. die Wabe vorerst nicht geschlossen werden muss, sofern der RotGrüne Entwurf für den Bezirkshaushalt in der nächsten Woche beschlossen wird. Es waren auch aufgrund sehr niedriger Zuweisungen durch den Senat sehr schwierige Verhandlungen, Sie können jedoch davon ausgehen, dass wir alles dafür getan haben, Kultur zu erhalten.

    Diese war übrigens bis vor einem guten halben Jahr in der Zuständigkeit der Linkspartei – die in letzter Zeit geschlossenen Clubs fallen nicht in Grüne Zuständigkeit – im Gegenteil hat das Bezirksamt in den letzten Jahren regelmäßig viele Abteilungen zusätzlich belastet, um nicht an der Kultur sparen zu müssen – auch solche Abteilungen, die unter grüner Verantwortung standen und stehen – auch in diesem Jahr wird der Kulturbereich zugunsten anderer Abteilungen sechsstellig gestützt.

    Wirklich glücklich ist mit den notwendigen Entscheidungen niemand, aber aufgrund der klammen Zuweisungen des Senats ließ sich keine andere Entscheidung fällen.
    Aufgabe muss es nun sein, die Einrichtungen in eine zukunftsfähige Finanzierung zu überführen, die zumindest damit rechnet, dass die Budgets des Bezirks nicht wachsen werden.

    Viele Grüße,
    Marco Fechner

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    • D.K.

      Mrz 12. 2012

      Ausreden gibts immer, wenn kurzeitig Geld für Immobilien lockt, irgendwo Begehrlichkeiten schmoren,ich denke bei KolleBelle ganz konkret an ehemalige Grünenpolitiker und ich denke daran, dass hier zunehmend ältere Menschen benachteiligt und ausgegrenzt werden (Begenungsstätte Majakowskiring). Ich spreche nicht mal von den Hunderten von Freunden meiner Generation, die aus Kostengründen schon in die Uckermark und sonstwohin gezogen sind. Wir hören dann immer nur, in anderen Ländern wäre das schon lange so. Stimmt aber nicht, 90% Ausstausch einer ganzen Bevölkerungsgruppe gibt es nirgendwo, naja und ich bin schon recht viel rumgekommen. Das Tragische: Die Vertriebenen waren zum größten Teil kritische Leute der Ostszene, Künstler, Wissenschaftler, Intellektuelle, Menschen,die eine friedliche Revolution erst möglich gemacht haben,also auch eine Maueröffnung. Gerade deshalb ist das Ganze besonsers bitter. Wenn man dann den wirklich sehr wenigen alten Leute im Bezirk auch noch die Begegnungsstätte dicht macht ist das nur eins: Asozial! Ob da die eine Partei auf die Schuld auf die andere abwälzt ist mir relativ egal. Ich möchte, dass ganz normale Menschen ohne Existenzängte in Pankow alt werden können und sozialen umgang haben.
      51 000 Euro daran soll es scheitern, ist ja lächerlich. 4 Millionen werden mit der Parkraumbewirtschaftung eingenommen und was kostet der Umzug der Ämter in der Fröbelstraße, was kosten die Dauerbaustellen in der Stargarder, wo sich tage- und wochenlang keiner blicken läßt, was kostet die Kulturbrauerei, die schon längst ein Selbstläufer ist…usw. usw……..

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  5. additiv

    Mrz 13. 2012

    Liebe D.K. da geht ja dann doch einiges durcheinander bei ihnen. Ich glaube bei aller Verbitterung, die aus ihren Worten spricht, sollte man sich jedoch an Tatsachen halten und nicht die eigenen Vorurteile zwanghaft mit fragwürdigen Beispielen zu untermauern suchen. Ihren Ursprungspost haben sie ja mittlerweile gelöscht, was ich schade finde.

    Aber nochmal in aller Kürze zu ihrer Omi aus Niederschönhausen. Abgesehen davon, das es der eigentliche Skandal ist, das Omi nach einem vermutlich erfüllten Arbeitsleben auf staatliche Unterstützung angewiesen ist, weiß ich nicht, worauf sie ihre These stützen, das Omi künftig kreuz und quer durch die Stadt juchteln soll. Ist doch das Pankower Wohnungsamt im Rathaus Pankow untergebracht und in den mir zugänglichen Texten habe ich nichts darüber gefunden, das das Pankower Rathaus verkauft wird. Das die Omi aus dem Bötzowviertel einmal quer durch den Bezirk muss, war ja offensichtlich für sie bisher nicht so skandalös. Ich gehe aber mal davon aus, dass man die von ihnen beschriebenen Anträge auch in jedem Bürgeramt stellen kann.

    In ihrem zweiten Post servieren sie dann eine Bouillabaisse an Vorurteilen, sachfremden Erwägungen, dem Klassiker des Vergleichs von einmal Zahlungen mit laufenden Kosten, der Vermischung Kommune/Land/Bund (da fehlt noch die Kanzler U-Bahn) und ihrem eigentlichen Thema, der Schließung einer Seniorenfreizeitstätte. Zu letzterem gibt es allein auf dieser Seite drei Artikel wo man sich austoben kann. Was soll‘s, gegen Verbitterung kommt man mit Logik nicht an.

    By the way, wie mir jetzt zu Ohren kam, droht unser freundlicher Investor von KolleBelle dem Bezirk jetzt mit einer 12 Millionen Klage, ich hoffe das man hier standhaft bleibt und sich von den Verwertungsinteressen nicht in die Knie zwingen lässt.

    @ Miel: Ich stelle nicht in Abrede, das die Fröbelstraße besser zu erreichen ist, als das hier beschriebene Objekt. Die Aussage hierzu bezog sich auf den nunmehr gelöschten Kommentar, in dem jegliche Erreichbarkeit mit dem ÖPNV abgestritten wurde. Trotzdem halte ich die Erreichbarkeit des hier beschriebenen Objekte mit dem ÖPNV immer noch für gut – Straßenbahnline unter 10 Minutentakt, nächste Ost/West Achse eine Station, nächste S-Bahn drei Stationen (besser geht immer). Wir reden hier ja nicht über das ehemalige Regierungskrankenhaus in Buch. Wie der Presse zu entnehmen war soll ja ein Bürgeramt in der Fröbelstraße erhalten bleiben, was den Drück dann doch eher verringert.

    Ob Miete die sinnvollere Alternative ist? Kommt drauf an. Wenn allerdings die Stadträtin durch ihre munteren Plaudereien die Mietpreise versaut wird’s mit Sicherheit schwierig. In jedem Unternehmen würde jemand der vor Abschluss des Vertrages über ein konkretes Objekt plaudert raus fliegen und hätte unter Umständen noch Schadensersatzforderungen am Hals.

    Der Klotz ist hässlich, hm, ja, ok, da haben sie mich erwischt.

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