Pokalspiel Brauer gegen Viktoria: Eine Stunde lang Fünf-Klassen-Unterschied negiert | Prenzlberger Stimme

Pokalspiel Brauer gegen Viktoria: Eine Stunde lang Fünf-Klassen-Unterschied negiert

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00“Das ist zu billig!” Nach einer halben Stunde war Brauereien-Trainer Michael Kraack dann doch für einen Moment verärgert. Da stand die Abwehr wie angewurzelt, als Viktorias Carlos Brinsa im Brauer-Strafraum völlig ungehindert den nur zwei Meter weiter völlig frei stehenden Caner Özcin bedienen konnte, der dann ungehindert aus Nahdistanz einschoss.

Bis dahin war der fünf (!) Klassen höher spielende Regionalligist FC Viktoria 1889 Berlin vergeblich gegen den A-Kreiligisten SV Berliner Brauereien angerannt.

Die Prenzlauer Berger störten den Favoriten oft schon

001 beim Spielaufbau im Mittelfeld, und was an Angriffen dennoch bis über die Strafraumgrenze gelangte, wurde von der aufopferungsvoll kämpfenden Abwehr gestoppt oder vom reaktionsschnellen Torwart Patrick Elschner entschärft.

Nach dem 0:1 ließ der Druck des Regionalligisten erstaunlicherweise nach.
Die Brauer konnten nun öfter bis in den Viktoria-Strafraum vordringen, und mehr und mehr verschoben sich die Spielanteile zu Gunsten des Kreisligisten. Gäste-Schlussmann Jakub Jakubov musste sich mehr als einmal mächtig strecken – und mit etwas weniger Respekt beim Abschluss wäre vielleicht sogar ein Ausgleich möglich gewesen.

003Während der Halbzeitpause dürften in der Viktoria-Kabine einige deutliche Worte gefallen sein.
Jedenfalls gingen de Gäste mit dem Beginn der zweiten Halbzeit erheblich zielstrebiger zu Werke.
Zwei Minuten nach Wiederanpfiff ein Viktoria Angriff über die rechte Seite, Tim Lensinger gab an Damantang Camara, der schoss ins obere rechte Dreiangel – 0:2.

In der 55. Spielminute kam Gökhan Ahmetcik durch die Mitte, ließ ein, zwei, drei Brauer aussteigen und drückte den Ball zum 0:3 über die Linie.
Für einen Moment sah es nun so aus, als würde der SV

005Berliner Brauereien nun doch noch im Viktoria-Torhagel untergehen – aber die Gastgeber fingen sich wieder.
Eine Viertelstunde hielt die Brauer-Abwehr stand, bis in der 70. Spielminute Schiedsrichter Jörg Mollitor auf den Elfmeter-Punkt zeigte. Jacob Venuß hatte den kurz zuvor eingewechselten Viktoria-Stürmer Thomas Kruschke regelwidrig gestoppt.
Gegen den Schuss von Maximilian Watzka hatte Patrick Elschner keine Chance – 0:4.

004 Hatten die Brauer bis hierhin noch mitgehalten, so schwanden die Kräfte des Kreislgisten nun sichtbar.

Nachdem Damantang Camara in der 80. Minute den fünften Treffer für den Favoriten unterbrachte, hatten die Gastgeber schließlich nichts kaum noch etwas entgegenzusetzen. Und so schlug Camara noch zweimal zu (82.,88.),
Doch trotz des hohen Endergebnisses von 0:7 waren Trainer und Mannschaft mehr als zufrieden. Und die Fans feierten ihre Prenzlauer Berger Helden noch eine ganze Weile.

 

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