Hallenrunde 2010/2011 des BFV | Prenzlberger Stimme

Hallenrunde 2010/2011 des BFV

Der sorgenvolle Blick von Trainer Sascha Kummer vor dem letzten Spiel des Turniers verrät es: Das kann es ja wohl nicht gewesen sein. War es ja dann auch nicht. Aber doll war’s dennoch nicht… .
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Es gibt Tage, die sollte man einfach auslassen. Vor allem jene, an denen Fußballturniere am äußersten Stadtrand bereits um 9 Uhr beginnen. Das musste sich wohl auch der Hallenwart des Barnim-Gymnasiums an der Ahrensfelder Chaussee in Marzahn gedacht haben. Der nämlich ließ die pünktlich angereisten Fußballer erst mal eine runde halbe Stunde im naßkalten Wetter warten, bevor er erschien und die Türen der Halle öffnete…
Endlich drinnen, wurden die Rotationer an diesem Tag lange nicht richtig warm.
Beim Auftaktspiel gegen die SG Blankenburg kamen die Prenzlauer Berger über ein 0:0 nicht hinaus, obwohl nach Meinung der Beobachter ein Sieg über die Blankenburger jederzeit möglich gewesen wäre.
Nach knapp einer Stunde Wartezeit dann das Spiel gegen den SV Karow. Hier wurde immerhin ein Tor geschossen – leider aber auch eines kassiert. Also Unentschieden Nummer 2 an diesem Tag.
Nach einer weiteren knappen Stunde Wartezeit hieß der gegner dann HSV Rot Weiß. Nicht, dass die Hellers-
dorfer Jungs den Prenzlauer Bergern nun heftig überlegen gewesen wären – die Rotationer hatten einige schöne Chancen, endlich einmal in Führung zu gehen. Aber die wurden schlicht versemmelt. Und wenn die Karower dann zum Gegenangriff bliesen, sah die Hintermannschaft von Rotation gar nicht gut aus. Und so fiel dann das 0:1 gegen die Prenzlauer Berger. “Überlegt euch”, grummelte Trainer Sascha Kummer nach dem verloren Spiel, “ob ihr wenigstens noch Platz fünf erreichen wollt.”

Ausreichend Zeit zum Überlegen hatte die Mannschaft: Die Entscheidung um die Plätze fünf und sechs fand erst rund eineinhalb Stunden später statt.

Aber was man dann gegen den 1. FC Marzahn zeigte, ließ im ersten Moment die Vermutung zu, dass da eine völlig anderen Mannschaft auf dem Parkett aufgelaufen wäre. Aber nein, es waren dieselben Spieler, die da plötz-
lich stürmten, ach was, den Gegner regelrecht überrann-
ten und dabei auch das aus den vorrangegangenen Turnieren bekannte tolle Zusammenspiel wiederfanden. Es war faktisch ein Spiel auf ein Tor – und der Keeper
der Marzahner hatte alle Hände voll zu tun.
Da aber auch der beste Torwart allein nichts ausrichten kann, fielen die Tore für Rotation fast wie am Fließband. 3:0 stand es am Schluss, und somit war wenigstens der fünfte Platz unter acht Mannschaften gerettet.
Warum die Jungs bei den ersten Spielen so sehr unter ihren Möglichkeiten blieben – keiner weiß es. Aber immerhin war es für die Anwesenden Rotation-Fans beruhigend zu wissen, das die Kicker aus der Dunckerstraße das Spielen nicht verlernt haben.
Und vielleicht ist da ja wirklich was dran: Manche Tage sollte man einfach auslassen…

 

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