Nord Ost Pokal 2011 (Endrunde) | Prenzlberger Stimme

Nord Ost Pokal 2011 (Endrunde)

Also: Das hier ist die drittbeste 1. F-Jugend-Hallenmannschaft von ganz Pankow. Denn: In der Endrunde des Nord Ost Pokals, des Bezirkspokals von Pankow, belegten die Rotationer den dritten Platz. Und zwar verdient. Herausragende Spieler: Alle. Daneben: Ein Torschützenkönig und ein Siebenmeter-Töter.
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Das Entsetzen auf den Gesichtern der Zuschauer im Fan-Block sprach Bände! Dass die 1. F-Jugend von Rotation keine „Frühaufstehermannschaft“ ist, gilt ja mittlerweile ausgemacht: Je später die Ansetzung – desto besser das Spiel. Aber sooo früh begann die Endrunde um den Pokal ja nun auch wieder nicht –
9.30 Uhr ist ja eine durchaus noch akzeptable Zeit. Aber offenbar nicht für die Schwarz-Weißen aus Prenzlauer Berg. Denn beim ersten Spiel erreichten die Jungs zwar noch das Spielfeld, aber da blieben sie dann auch – und zwar stehen! Eine leichte Aufgabe also für die Mannschaft von Blau-Gelb, den großen Favoriten der diesjährigen Pokalendrunde. Denn die nutzte natürlich die Gunst der (frühen) Stunde, umkurvte die wie angewurzelt auf dem Parkett stehenden Jungs vom Teschsportplatz, schoss ihre Tore und gewann das Spiel schließlich ohne größere Anstrengungen. Sollte das erwa schon das Pokal-Aus des Siegers des Vorrunden-Turniers bedeuten? Trainer Sascha Kummer hatte da offenbar äußerst dunkle Vorahnungen…

Doch die Befürchtungen bestätigten sich nicht. Schon in ihrem zweiten Spiel des Tages – es ging gegen den Pokalausrichter VfB Einheit zu Pankow – zeigten die Rotationer, was sie drauf haben. Jetzt waren sie endlich wach – und die Pankower bekamen das zu spüren. Da flitzten die Stürmer nur so über das Hallenparkett, spielten den Gegner aus. Auch das Stellungsspiel stimmte, die Jungs aus der Dunckerstraße verstanden sich fast blind. Und so hatten die Pankower keine Chance. Und so dauerte es auch nicht lange, bis der VfB Einheit zu Pankow das erste Tor kassieren musste.
Es blieb nicht bei dem einem. Die Schwarz-Weißen setzten immer wieder nach und trafen auch.
3:0 stand es am Ende des Spiels.
Somit waren für die Rotationer wieder alle Möglichkeiten offen, beim Pokal doch noch ganz vorne mitzumischen.

Als nächstes galt es, die SV Berliner Brauereien zu bezwingen. Die Rotationer begannen das neue Spiel so, wie sie das vorherige beendet hatten: Laufen, stürmen, schießen.
Allein, der Ball wollte nicht ins Tor!
Lattenschuss, Pfostenschuss, knapp daneben, vom Torwart gehalten – alle Varianten, wie man trotz scheinbar hunderprozentiger Chancen den Ball trotzdem nicht ins Tor bekommt, wurden „erfolgreich“ ausprobiert.
Irgendwann aber hatte es dann doch noch geklappt und der Ball zappelte im Brauerei-Tor. danach ging die sache von vorn los: Latte, Pfosten, knapp daneben, darüber… – es blieb beim 1:0. Irgendjemand vermutete schon geheimnisvolle Erdstrahlen vor dem gegnerischen Tor, die den Ball im letzten Moment immer wieder ablenkten…

Egal – Hauptsache gewonnen! Mit diesem knappen Sieg war sogar das Finale wieder möglich.


Nun war der Prenzlauer Berger Nachbar Empor Berlin an der Reihe. Die Spieler vom Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark an der Cantianstraße zeigten sich im Verlauf des Pokalturniers als die stärkste Mannschaft im Feld.
Die Rotationer begannen schnell und selbstbewusst und hatten schon im ersten Spielzug die Chance, in Führung zu gehen. Jedoch – es war die selbe Torseite, wie im Spiel zuvor – irgend etwas lenkte den Ball kurz vor der Torlinie ab.
Doch der erste Ansturm von Rotation beeindruckte die Spieler von Empor nicht. Spätestens nach drei Minuten waren sie die das Spiel dominierende Mannschaft. Die Verteidigung der Rotationer zerbröselte zusehends und wurde immer konfuser. Das 0:3, das am Rnde des Matches stand, entsprach dann auch in jeder Hinischt dem Spielverlauf. Bedrückte Gesichter bei den Schwarz-Weißen – aber das Spiel um Platz drei lag ja noch vor ihnen.

Als der Anpfiff zum „Kleinen Finale“ ertönte, war der Frust über die hohe Niederlage gegen den späteren Pokal-
sieger Empor Berlin längst vegessen. Während auf der Zuschauertribüne lautstark Stimmung gemacht wurde, versuchten die Jungs von Rotation ihren Gegner Concordia Wilhelmsruh in die Knie zu zwingen. Nach knapp fünf Minuten schien in dem eigentlich ziemlich ausgeglichenen Spiel alles klar zu sein: 1:0 für Rotation!Soch die Wilhelmsruher hatten längst noch nicht aufgegeben – und so stand es nach weiteren drei Minuten 1:1. Danach kämpften beide Mannschaften fast schon verbissen – denn eines war klar: Wer das nächste Tor schießt, wird hier als Sieger vom Parkett gehen. Doch alle Anstrengungen auf beiden Seitenes blieben ohne Ergebnis: Es blieb beim Unentschieden.

Also:
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Siebenmeterschießen!



Concordia schießt zuerst. Mathis im Kasten konzentriert sich, reagiert – und hält!

 

 

 

 

 

 

 




Dann nimmt Gavin Anlauf. Schuss – Tor!

 

 

 

 

 




Danach muss Mathis wieder ran. Der Concordia-Spieler nimmt Anlauf, schießt mächtig ab – und Mathis hält erneut!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Nun geht Aguibou in Stellung. Mit einem unglaublichen Wumms knallt auch er die Kugel ins Netz.
Zweimal getroffen, zweimal gehalten – ein weiterer Durchgang ist nun nicht mehr nötig: Rotation Prenzlauer Berg hat den dritten Platz geholt!

 

 

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Und nicht nur den dritten Platz gab es zu feiern. Rotation stellte bei dem Turnier der Sieben- bis Achtjährigen auch den besten Torjäg…

äh,…tja…also…’tschuldigung – falsches Bild …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Aber jetzt: Bester Torschütze des Nord Ost Pokals 2011 mit neun Toren in der Vor- und Endrunde wurde Severin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bilder vom Spiel kann man sich als Dia-(“Slide”)Show ansehen, wenn man auf PicLens klickt.

 

© Fotos: Dirk Grabowski – Jede Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung durch Dritte bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Urhebers

 

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