Freundschaftsspiel beim VfB Hermsdorf e.V | Prenzlberger Stimme

Freundschaftsspiel beim VfB Hermsdorf e.V

Eigentlich sind Worte überflüssig: Wenn man Severin und Joo da so sitzen sieht, kann man sich auch ohne Text ungefähr vorstellen, wie das Spiel gelaufen ist. Nein, doll war’s nicht.
Es war das erste Spiel, das die Rotationer in diesem Jahr außerhalb der Halle absolvierten, und offenbar mussten sie sich Jungs erst wieder an das Kicken an der frischen Luft gewöhnen. Dazu kam: Zwar schien die Sonne, als wäre man im zum Badeurlaub auf Mallorca – doch das Thermometer zeigte Minusgrade an. Andererseits: Die Hermsdorfer Spieler hatten es ja auch nicht wärmer…

 

 

Das Spiel begann mit eindeutigen Rollenverteilungen: Während die Mannschaft aus Hermsdorf spielte und stürmte, standen die Prenzlauer Berger zunächst etwas verwundert auf dem Feld, und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Und sie kamen, ganz in Rot… .

Die gesamte erste Halbzeit bestand im Großen und Ganzen aus dem Spiel auf ein Tor – auf das der Rotationer. Dass es am Ende der ersten Hälfte nur 0:1 gegen die Schwarz-Weißen stand, war vor allem Mathis

zu verdanken, der im Tor eine tolle Leistung zeigte.
Auch die zweite Halbzeit wurde nicht besser. Zwar kam nun etwas mehr Bewegung ins Spiel der Rotationer – doch von einem Stellungsspiel war nichts zu sehen. Jeder lief dorthin, wo es ihm gerade passte. Der Trainer hatte zeitweilig mit Lähmungserscheinungen seiner Stimmbänder zu kämpfen…

Aus unerfindlichen Gründen schossen die Hermsdorfer dennoch nur zwei weitere Tore zum 0:3 Endstand. Aber was heißt hier Endstand? Aus denn ad hoc beschlossen die Trainer beider Mannschaftenn eine dritte Halbzeit (wie das an sich gehen soll, müssten Mathematiker mal genauer erklären…) – und so ging das Leiden weiter. Zum Schluss stand es dann 0:6 – anderen behaupteten sogar, noch ein siebtes Tor der Hermsdorfer gesehen zu haben…

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Trainer Sascha Kummer sah jedenfalls Düsteres für die Zukunft heraufziehen: “Was, wenn die Jungs nun die ganze Saison so weiterspielen…?”
Na, so schlimm wird’s schon nicht kommen. Mit Sicherheit war es vor allem die Umstellung von der Halle auf den Kunstrasenplatz, die die Mannschaft noch nicht so richtig realisiert hatte. Dasselbe Problem gab es ja auch zum Beginn der Hallensaison. Die ersten beiden Turniere: Grauenhaft. Dann aber Drei Turniersiege hintereinander.
Es gibt also noch Hoffnung, lieber Trainer…

 

 

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