SG Rotation – SSV Köpenick-Oberspree | Prenzlberger Stimme

SG Rotation – SSV Köpenick-Oberspree

Ein Unentschieden, eine Niederlage und sechs Siege — mit der Bilanz traten die Rotationer nach fünf Erfolgen in Folge zum letzten Pflichtspiel in dieser Saison auf dem Teschplatz an. Mit einem 3:3 waren sie hier am 12. März in die Rückrunde gestartet. Nach einem einem 1:3-Rückstand gegen Borussia Pankow hatten sie sich noch ein Remis herauskämpft.
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Blauer Himmel, angenehme Temperaturen, gewohnt lauter Fanblock und ein
rotationsfreundlicher später Anpfiff um 11:30 Uhr — die Bedingungen waren ideal. Doch zunächst schienen sich die Rotationer nicht an die Jungs vom SV Köpe-
nick-Oberspree heranzu-
trauen. Das Spiel nach vorne kam nicht in Gang — und da war es hinten auch schon passiert. Nach einer langen Flanke von links beförderten die Gäste den Ball eher glücklich ins Tor der Rotationer. Nach vier Minuten hieß es 0:1, eine in der Rückrunde für das Team ungewohnte Situation.
Ungewohnt war dann auch der Anschlusstreffer in der 10. Minute. Kaum einge-
wechselt, verblüffte Noam Mitspieler, Publikum und vor allem den Gegner mit einem Alleingang aus der Abwehr-
reihe über rechts bis an die Mittellinie, wo er halbhoch ins lange Eck abzog. Tor, der Ausgleich.
Jetzt nahm Rotation Tempo auf.
Mit einem Kopfball durch Stefan (15. Minute) und einem Pfostenschuss durch Julius (16. Minute) machten die Rotationer Druck.
Doch kaum war der neue Schwung da, landete der Ball nach einer gegneri-
schen Ecke und Verwirrung in der Abwehr im eigenen Tor (17. Minute). Erneut Rückstand, und das kurz
vor der Pause.

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Die erneute Wende brachte wieder eine Umstellung zur rechten Zeit: Statt Jonathan kam Aguibou im Torwarttrikot aus der Kabine.
Und Jonathan durfte im Mittelfeld seinem Ärger über die zwei Gegentore in der ersten Halbzeit Luft machen.
Von den robust auftreten-
den Gegnern offensicht-
lich unbeeindruckt, ging Jonathan zentral durch die Abwehrreihen. In der 26. Minute stand er gut sechs Meter mit dem Rücken zum Tor. Nach einer zweidrittel Drehung um die eigene Achse, fast in 1974er Gerd-
Müller-Manier, hieß es 2:2.
Zum zweiten Mal hatten die Rotationer sich zurückge-
meldet.
Und Jonathan hatte noch nicht genug. Nur eine Minute später setzte ernach. Torwart getunnelt, das war das 3:2. Mit ein wenig Glück wäre ihm eine Minute später sogar der Hattrick gelungen.
Doch das vierte Tor blieb aus. Und so wurden die letzten zehn Minuten des Spiels — und der Saison — zu einer nervenzehrenden Belastung für die berüch-
tigten Rolle-Rolle-Rota-
tion-Fans. Dreimal hatten die Köpenicker den Ausgleich auf dem Fuß.
Dann aber war es ein misslungener Torwart-
abstoß über die Mittellinie, der darauf folgende geg-
nerische Freistoß, und schließlich eine beherzte aber im Ergebnis unglück-
liche Kopfabwehr durch Noam, die den Gästen doch noch ein 3:3-Unentschieden
bescherte.
Doch auch der Ausgleich kurz vor Schluss ließ die Stimmung auf dem Tesch nicht kippen. Die Mannschaft hatte zweimal einen Rückstand aufgeholt. In der inoffiziellen Tabelle steht sie auf dem zweiten Platz ihrer Staffel. In den letzten sechs Punktspielen blieben die Rotationer ungeschlagen.
Und die Zuschauer sahen ein spannendes Spiel — zum Abschluss einer tollen Saison.

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Die Bilder vom Spiel kann man sich als Dia-(“Slide”)Show ansehen, wenn man auf PicLens klickt.

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© Fotos: Dirk Grabowski/Jede Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung durch Dritte bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Urhebers

 

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