SV Buchholz – BSV Heinersdorf | Prenzlberger Stimme

SV Buchholz – BSV Heinersdorf


 

„Männa, beruhicht euch, ick bin doch bei euch!“ Der Ausruf von Schiedsrichter Manfred Küßner angesichts der beiden am Boden liegenden Streithähne, der bei den Zuschauern einige Erheiterung auslöste, hätte für fast jeden Spieler auf dem Platz gelten können – irgendwie waren auf beiden Seiten die Nerven ziemlich angekratzt. Warum, war nicht ganz klar.
Den überzeugenden Sieg vom Treffen gegen Weißensee im Rücken, begann der SV Buchholz sehr selbstbewusst und beherrschte das Spiel von Anfang an fast völlig.

Angriff folgte auf Angriff – allein, das Runde wollte nicht ins Eckige. Und als der Ball dann doch im Heinersdorfer Netz zappelte, hatte zeitgleich ein Linienrichter mit der Abseitsfahne gewedelt. Ein Umstand, der die Stimmung sowohl bei den Fans, als auch bei den Buchholzer Spielern nicht unbedingt fröhlicher werden ließ… .
Doch auch bei der Heinersdorfer Mannschaft ließ der nicht gegebene Treffer die Nervosität weiter anwachsen. „Bleib ruhig, es steht doch noch Null-Null“, versuchte ein Mannschaftskamerad den ob der erheblichen Lücken in der eigenen Abwehr erbosten Schlussmann zu beschwichtigen.

Das brachte den zu diesem Zeitpunkt korrekten Sachstand auf den Punkt. Und auch der zweite Satz jenes Spielers war eigentlich nur zu unterstreichen: „Wir müssen bloß mehr machen!“ Doch die gelegentlichen Gegenangriffe auf das Buchholzer Tor erfolgten oft viel zu unkoordiniert, zu unüberlegt waren die Abschlüsse.
Bei der Mannschaft des SV Buchholz hingegen lief das Spiel bedeutend besser zusammen, es gab mehrere gute Chancen, in Führung zu gehen. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff war es dann soweit: Tobias Otto erzielte das erste gültige Tor des Tages. Die Abseitsfahne blieb diesmal unten…

Kaum waren beide Mannschaften wieder auf dem Platz, klingelte es erneut im Heinersdorfer Kasten. Torschütze diesmal: Ali Schmoldt.
Nun schienen bei der Buchholzer Mannschaft alle Dämme gebrochen zu sein – zeitweise wurde der in Grün aufspielende Gegner regelrecht eingeschürt. Die Heinersdorfe kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Wenigsten zweimal ertönte ein Schiedrichterpfiff, weil ein Heinersdorfer unmittelbar hinter der Mittellinie im Abseits stand… .

Offenbar um die Haltbarkeit der Nervenkostüme seiner unter Dauerdruck stehenden Truppe besorgt, ermahnte BSV-Trainer

Nico Dürer seine Recken bei jeder Buchholzer Angriffswelle laut aufs Neue: „Kein Foul, kein Foul…!“
Nicht, dass sich seine Spieler dann auch daran hielten, war das Verwunderliche – sondern vielmehr, dass die Buchholzer nicht mehr aus ihrer Überlegenheit machten. Die Heiners-
dorfer verteidigten mit Mann und Maus. Lediglich Eric Anders schaffte es in der 72. Spielminute noch einmal, den Heiners-
Abwehrriegel zu knacken und damit den 3:0 Endstand herzustellen.
 

 

 

Die Bilder vom Spiel kann man sich als Dia-(“Slide”)Show ansehen, wenn man auf PicLens klickt.

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