VfB Einheit zu Pankow – FC Weißensee | Prenzlberger Stimme

VfB Einheit zu Pankow – FC Weißensee

Schützenfest nennt man so etwas wohl. Die Weißenseer, gerade erst gedemütigt vom Kreisligisten SV Buchholz, schienen schnurstracks in die nächste Katastrophe zu schliddern: Kaum auf dem Platz, da hieß es bei den Blauen auch schon “Land unter!” Die Pankower, so hatte man den Eindruck, bemerkten den Gegner zeitweise überhaupt nicht.
In Toren ausgedrückt sah das so aus: 1:0 für Pankow in der
8. Minute durch Marco Heinrich, drei Minuten später legte Geider nach – 2:0.
Es folgte eine kurze Viertelstunde des versuchten Wider-
standes der Weißenseer, die immerhin mit einem Anschluss-
treffer (Lars Leps, 26. Minute) belohnt wurde. Doch als in der 34. Minute wiederum Marco Heinrich die Kugel in das Weißen-
seer Gehäuse verbrachte, lösten sich bei den Blauen alle Strukturen auf. Die Pankower agierten, wie sie wollten.
Und so schossen Armend Dema (2 Tore) und Djibril Plak die Mannschaft vom Paul-Zobel-Sportplatz locker zum 6:1 Halb-
zeitstand. Jedem, der das Spiel bis dahin gesehen hatte, war klar: Heute steht das erste zweistellige Ergebnis des Turniers ins Haus.
Die zweite Halbzeit begannen die Weißenseer so konfus, wie sie der erste beendet hatten. Doch aufgegeben hatte sich die Mannschaft noch nicht. Torwart Marco Böning, der in der ersten Hälfte eben auch nicht gerade glücklich agierte, feuerte seine Vorderleute nicht nur kräftig an, sondern dirigierte die Spieler regelrecht in ihre Positionen. Und so langsam gab es auch wieder eine Linie im Spiel Weißenseer Mannschaft. Die Männer kämpften um jeden Ball, und mehr und mehr erober-
ten sie sich Spielanteile von den Pankowern zurück. Als Sascha Kuck schließlich in der 68. Spielminute auf 2:6 ver-
kürzte, schien es als fiele ein zentnerschwere Last von den Weißenseern ab.

Und die Spieler des Weßenseer Fußballclubs rackerten weiter. Der VfB geriet auf dem Feld zunehmend ins Hintertreffen und offenbarte in der Abwehr plötzlich erhebliche Schwächen. Nico Maguhna belohnte in der 79. Spielminute das Bemühen seiner Mannschaft mit einem Schuss zum 3:6.
Auch wenn es den Fußballern aus Weißensee letztendlich nicht mehr gelang, das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden – die Steigerung der letzten 30 Minuten dieses Spiels belegten, dass sie sich in diesem Turnier bisher völlig unter Wert verkauft haben.

 

 

Die Bilder vom Spiel kann man sich als Dia-Show ansehen, wenn man auf PicLens klickt.


 

 

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