Viertelfinale: Fortuna Pankow – FC Weißensee | Prenzlberger Stimme

Viertelfinale: Fortuna Pankow – FC Weißensee

Über Selbstverständlichkeiten spricht man nicht. Deshalb: Ab sofort kein Wort mehr übers Wetter beim Exerpokal! Von wegen Regen und so. Ab jetzt nur noch über Fußball.

Also: Die Weißenseer scheinen zum Beginn dieser Saison mit einigen Problemen behaftet zu sein. Und die sind offenbar nicht nur sportlicher Natur. Offen auf dem Platz ausgetragene Differenzen zwischen Spieler und Trainer mögen ein Beleg dafür sein. Wenn es aber mental knirscht, wird nur selten die tatsächlich mögliche Leistung zu erreichen sein.

Bei diesem Spiel kam es für den Club aus Weißensee gleich zu Anfang knüppeldick: Gerade zwei Minuten waren gespielt, da schenkten die Pankower ihnen zum ersten Mal ein: 1:0 für Fortuna durch Behrendt. Eine knappe Viertelstunde gab es Nachschlag: Markus Ring erhöhte für Pankow zum 2:0.
Schon nach dem ersten Drittel der ersten Halbzeit wurde offenbar, woran es bei den Weißenseern krankte: Ein Zusam-
menspiel in der Abwehr fehlte häufig, ein Koordinator vielleicht oder ein Organisator war da vonnöten – eine Rolle, wie sie

Torwart Marco Böning im Vorrundenspiel gegen den VfB Einheit zu Pankow ausfüllte. Doch so ein Abwehrstratege war diesmal nicht vorhanden, und so fiel es den Fortunen ziemlich leicht – so sie denn erst einmal die gegnerische Strafraumgrenze erreicht hatten – auch eine Lücke in Richtung Tor zu finden.
Und so konnten wiederum Behrendt in der 26. und Spieler-
trainer Daniel Herold in der 35. Spielminute Treffer für ihre Mannschaft verbuchen, die bei einer stabileren Abwehr der Weißenseer gar nicht erst im Schwange gewesen wären. War die Weißenseer Abwehr weitestgehend desolat, so sah es

beim Angriff nicht viel besser aus. Die Blauen kamen oft nicht viel weiter, als bis zurPankower Strafraumgrenze – dort hatten die Gelb-Schwarzen in Daniel Herold jemand, der die Über-
sicht wahrte und seine Leute an die richtigen Positionen dirigeren konnte. Das 1:4 fünf Minuten vor der Halbzeitpause durch den Weißenseer Aeppler ändert daran nichts.

Auch nach der Pause bot sich das selbe Bild. Meist vergeblich anstürmende Weißenseer auf der einen – und die recht effektiv aufspielende Pankower auf der anderen Seite, die die Missverständnisse in der gegnerischen Abwehr für sich zu nutzen wussten.

In der 60. Minute erhöhte Denny Ewert für Fortuna auf 5:1.
Der Weißensser FC kam in der 64. Minute durch ein Tor von Nico Maguhna noch einmal ein Stück weit voran, bevor Janko Schindler in der 70. Minute den 6:2-Endstand herstellte.
Die gewannen verdient, wenn vielleicht auch ein wenig zu hoch.

Und das Wetter war wieder mal.. – sorry.

 

 

 

Die Bilder vom Spiel kann man sich als Dia-(“Slide”)Show ansehen, wenn man auf PicLens klickt.

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