Verwirrende Vorzeichen | Prenzlberger Stimme

Verwirrende Vorzeichen

Man sucht ja vor einem Spiel nach Vorzeichen, durch die man auf den Ausgang eines Spieles schließen kann. Genau das aber war beim Freundschaftsspiel gegen FSV Borgsdorf gar nicht so einfach. Bis den Spielern eine Frage gestellt wurde. Nämlich jene, wie sie sich denn fühlen würden und ob sie gut drauf wären. Statt ihm ein lautes und dynamisches: „Die machen wir platt!“ entgegenzuschreien, kam lediglich ein müdes „jaja“…

 



Das Vorzeichen täuschte nicht. Rotation kam von Beginn an und für die gesamte Dauer des Spieles nicht in selbiges hinein. Der FSV Borgsdorf konnte schalten und walten, wie er wollte, und Tore waren nur eine Frage der Zeit.


Dass es zur Halbzeit nur 0:3 stand, war der nachlässigen Chancenverwertung der in schmucken hellgrünen Trikots spielenden Randberliner zu verdanken.


Nach der Pause das gleiche Bild. Borgsdorf stürmte, Rotation verteidigte.


Nun war es nicht so, dass die Schwarz-Weißen Kicker aus dem Prenzlauer Berg nur vor dem eigenen Tor agierten. Ab und zu spielten und kämpften sie sich schon vor das Borgsdorfer Tor, dort jedoch fehlte die Durchschlagskraft.


Daran änderten auch die zwei Tore zum 1:3 durch einen Kopfball von Aguibou und zum 2:3 durch Marc nichts.


Als dann aber kurz nach dem Anschlusstreffer die Tore zum 2:4, 2:5 und 2:6 fielen, war das Spiel endgültig entschieden.


Ein mit einem platzierten Schuss verwandelter Strafstoß verkürzte das Ergebnis noch auf 3:6 - dabei blieb es dann aber auch.

 

© Fotos & Text: Dirk Grabowski

 

Wenn das Spiel aus Sicht der Rotationer auch verkorkst war – die Bilder von Dirk Grabowski sind es garantiert nicht. Und wenn man hier auf PicLens klickt kann man 36 Fotos vom Spiel als Dia-Show betrachten.


 

 

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