Die hohe Kunst, wenig Tore zu erzielen

Und kalt war es auch noch… . Weit draußen am Rande der Stadt, nur einige hundert Meter weit von der berlin-brandenburgischen Landesgrenze entfernt, trafen zum Abschluss der der Hinrunde der 1. FC Marzahn 94 und die SG Rotation Prenzlauer Berg aufeinander. Auf die Platzierungen beider Mannschaften hatte diese Begegnung keinen Einfluss mehr – die Positionen der Kontrahenten standen schon vor dem Spiel fest: Rotation belegt mit 21 Punkten und 75:4 Toren uneinholbar den ersten – die Marzahner mit 0 Punkten und 10:76 Toren ebenso unangefochten den letzten Platz.
 
Somit schien alles klar zu sein – und so manch einer hoffte schon darauf, dass die Torkonten beider Mannschaften die Dreistelligkeit erreichen würde (bei Rotation auf der Haben-, beim 1.FC Marzahn auf der Sollseite). Stattdessen veranstaltete der Tabellenführer einen internen Wettbewerb: Wem gelingt es am überzeugendsten, kein Tor zu schießen…
Anwärter auf den Spitzenplatz gab es an diesem Tag einige – und die Kunstfertigkeit, mit der noch einen Meter vor dem freistehenden Tor der Ball darüber, daneben oder aber treffsicher die Latte und Pfosten geschossen wurde, war sehr beeindruckend.

Um eine solche Perfektion zu erreichen, müssen andere monatlang übe
So stand es trotz drückender Überlegenheit der Prenzlauer Berger dann auch nach zehn Spielminuten immer noch 0:0.
Wie man effektiv spielt, führten die Gastgeber vor. Während des gesamten Spiels hatten sie lediglich zwei Chancen, zu einem Treffer zu erzielen – und trafen immerhin hin ein Mal.
Da stand – wie so oft an diesem Tag – Torwart Jonathan an der imaginären Mittellinie, und harrte der Dinge die da kommen sollten. Und die kamen dann unerwarteterweise auch: Ein kurzer Konter der Marzahner…


 
So stand es zur Pause lediglich 5:1 für Rotation Prenzlauer Berg – und es gab die Hoffnung, dass in der 2. Halbzeit nun alles anders werde… .

Wurde es aber erst einmal nicht. Die Rotationer blieben die dominierende, ja, erdrückend bessere Mannschaft. Das Geschehen spielte sich praktisch nur in der Marzahner Hälfte ab – ohne dass dies in eine entsprechende Anzahl von Toren umgesetzt worden wäre.

Erst in den letzten zehn Spielminuten änderte sich dies ein wenig. Da war dann wenigstens für Momente zu erkennen, warum den Rotationern ein so beeindruckender Durchmarsch an die Tabellenspitze ihrer Staffel gelungen war.

Und wenn es auch am Ende auch 13:1 (darunter ein verwandelter Foul-Neunmeter) für die Gäste aus der Dunckerstraße stand – ein krönender Abschluss der ersten Halbserie war das nun wirklich nicht.

Und kalt war es außerdem.


 

 

Und hier die Galerie zum Spiel. Wenn man auf PicLens klickt, kann über 90 Fotos von der Begegnung als Dia-Show betrachten.



 

 

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