Turnier mit Unterbesetzung | Prenzlberger Stimme

Turnier mit Unterbesetzung

Kurz vor Teltow liegt der Berliner Ortsteil Lichterfelde . Und fast direkt an der Grenze zum Land Brandenburg, nahe der S-Bahnstation Lichterfelde Süd, hatte der Lichterfelder FC zum 2. LFC-U10-Hallencup eingeladen. Die 2. E-Jugend von Rotation war auch dabei – mit einer fast kompletten Mannschaft…
 
Das Wetter sieht nach November aus – und allein der Blick durch das Fenster lässt die Grippeviren und Erkältungsbazillen vor Freude in die Hände klatschen… . Und das war wohl der Grund, warum die Rotationer es nicht schafften, mit einer kompletten Mannschaft anzureisen. Also musste sich der Trainer einen Spieler “ausleihen”. Und André von Hertha Zehlendorf war dann wirklich ein Glücksgriff – ohne ihn wäre das Turnier für Rotation wohl völlig zum Desaster geworden.
Nachdem das erste Spiel gegen die SG Rot-Weiß Groß Glienicke mit 1:2 mit einer miserablen Leistung verloren ging, drohte bei der Begegnung mit der Mannschaft “Rot” des Lichterfelder FC (der LFC trat mit zwei Mannschaften -” Rot”

und “Schwarz” – an), eine Wiederholung der vorangegangenen Vorstellung. In der Mannschaft stocherte jeder für sich allein, ein Zusammenspiel war nicht wirklich zu erkennen. Die Lichterfelder wussten das zu nutzen – und flupps! – schon zappelte der Ball im Kasten der Rotationer.
Immerhin: Die Jungs gaben nicht auf und schafften ein paar Minuten später tatsächlich den Ausgleich.
Dass es zum Ende des Spiels beim 1:1 Unentschieden blieb, war vor allem Aguibou zu danken, der als Torwart einen großen Tag hatte.

 
Der nächste Gegner, die B.S.V. Grün-Weiss-Neukölln, zählte an diesem Tag zu den schwächeren Mannschaften und hatte in den ersten beiden Spiele des Turniers mit jeweils 0:1 den Kürzeren gezogen.
Hier nun wirkten die Prenzlauer Berger etwas sicherer und waren auch – gemessen an den Spielanteilen – die überlegene Mannschaft. Jedoch auch hier klappte ein Zusammenspiel der Schwarzweißen nicht wirklich.
Doch zumindest konnten die Jungs vom Teschsportplatz nun ihre individuelle Überlegenheit ausspielen – und dies auch in Tore umsetzen.

Am Ende des Spieles gingen die Rotationer mit einem nie gefährdeten 2:0-Sieg vom Parkett.

Die insgesamt vier erspielten Punkte reichten nicht, um im Finale des Turniers mitzumischen.
Das „Kleine Finale“ um die Plätze Fünf bis Acht musste genügen.
 
 

 
Das hätte es schon gewesen sein können: André – der von Hertha Zehlendorf “ausgeliehene” Spieler – nimmt Anlauf, zielt und hebt den Ball millimetergenau über die Köpfe der gegnerischen Mauer hinweg direkt in das Tor hinein. Der Torwart stand reaktionslos da und staunte.

Doch leider… – es war ein indirekter Freistoß, kein weiterer Spieler hatte den Ball während seines Fluges berührt.

Folgerichtig wurde der Treffer auch nicht anerkannt.

Doch es war ja nicht die einzige und nicht die letzte Chance, die sich im „Kleinen Halbfinale“ gegen den SSC Südwest darbot.
Die Steglitzer spielten voll auf Angriff – und gaben Rotation damit auch viel Platz, um den eigenen Sturm zur Geltung kommen zu lassen. Und so klingelte es nur kurze Zeit nach dem nicht gezählten Treffer erneut im SSC-Kasten – diesmal regelgerecht. Und somit stand es erstmal 1:0.
Doch die Mannschaft aus Steglitz gab sich unbeeindruckt.

Lautstark von ihrem Trainer angefeuert, machte sie Druck – und tatsächlich: Der Ball landete nach einem kurzen Tohuwabu im Rotation-Strafraum bei, nein hinter Aguibou in Netz 1:1!
Doch nur wenige Minuten später, kurz vor dem Ende des Spiels, trafen die Rotationer dann auch noch einmal – und hatten somit dafür gesorgt, wenigstens nicht als Schlusslicht dieses Turnier zu beenden.

 
Beim letzten Spiel des Tages ging es dann gegen die “schwarze” Mannschaft des Lichterfelder FC. Gespielt wurde um den 5. Platz des Turniers.
Der Gastgeber begann schnell, doch die Prenzlauer Berger hielten erstaunlich gut mit. So gab es auf beiden Seiten mehrere Chancen zur Führung – erzielt wurde der Führungstreffer dann von den Lichterfeldern.
Die Rotationer, blieben aber weiter im Spiel und versuchten die Angriffe der „Schwarzen zu kontern. Sie lieferten hier wohl ihr bestes Spiel des ganzen Turniers ab.
Der Kampfgeist wurde mit dem Ausgleichstor belohnt.

Doch der LFC machte weiter Druck. Eine Weile lang konnten die Gäste aus Prenzlauer Berg dem noch standhalten – aber dann machte sich wohl auch ein gewisser Kräfteverschleiß bemerkbar: Während die anderen Mannschaften ihre Spieler immer mal wieder auswechseln konnten, musste jeder der Rotationer alle Begegnungen in voller Länge absolvieren.
Und so fiel kurz vor dem Abpfiff das zweite Tor für den Lichterfelder FC – und die Jungs vom Teschsportplatz mussten mit dem 6. Platz (von acht Mannschaften) vorlieb nehmen.

 
 
 
 

Und hier eine kurze Einschätzung des Trainers zum Turnierverlauf

 


 
 
 
 
 

 

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