Hallensaison-Abschluss beim BSV Hürtürkel | Prenzlberger Stimme

Hallensaison-Abschluss beim BSV Hürtürkel

Die aktuelle Hallensaison lief für die 2. E von Rotation ja nun wirklich nicht optimal. So wollten die Jungs wenigsten beim Hallenturnier des BSV Hürtürkel, dem letzten der Saison, zeigen, was sie können. Nach seinem Klettergerüst-Unfall vom vergangenen Herbst war Simon das erste Mal wieder mit dabei. Dafür fehlte Torwart Mathis: Er hat sich einen Arm gebrochen.

 
Gleich beim ersten Spiel gegen den FC Stern 1900 zeigte die Mannschaft, wie’s gehen kann: Ein konzentriertes Zusammenspiel der Prenzlauer Berger ließ die Steglitzer von Beginn an ziemlich alt aussehen. Schnelles Abspiel untereinander und zahlreiche Schüsse aufs Tor – so hatte man die 2. E von Rotation schon lange nicht mehr erlebt.
Zwei Tore, geschossen von Ferdinand und Benedikt, brachten die sichere Führung – allerdings hätten es der Anzahl der Chancen nach auch noch ein paar mehr sein können.

Ein Missverständnis brachte stattdessen das Anschlusstor: Ein Spieler von Stern 1900 ging zu Boden und die Rotationer waren sich einen Moment lang nicht sicher, ob abgepfiffen wurde oder nicht. Doch der Schiedsrichter hatte das Spiel weiterlaufen lassen und so nutzten die Steglitzer die kurze Verwirrung bei den Schwarzweißen, um zum 1:2 einzuschießen.

Bei diesem Ergebnis blieb es dann bis zum Schluss – nicht zuletzt auch deshalb, Aguibou im Rotation-Tor den nun etwas stärker aufspielenden Gegner buchstäblich jeden Ball wegfischte.


 

Wer bis jetzt noch keine Glatze hatte, der konnte eine kriegen…

Selten war den Rotationern eine Mannschaft so unterlegen gewesen, wie die 5. E des B.S.V. Grün-Weiss-Neukölln an diesem Tag. Die Jungs vom Teschsportplatz hielten sich fast nur im Strafraum der Neuköllner auf und versuchten dort, Schuss um Schuss den Ball in deren Tor unterzukriegen.
Daneben, drüber, im allgemeinen Gewimmel abgeprallt… .
Der Ball landete fast überall – nur nicht dort, wo er nach

dem Willen der Prenzlauer Berger Spieler eigentlich hin sollte: Ins Tor der Neuköllner. Das aber schien wie vernagelt zu sein.
3:0, 4:0, 5:0 – alles wäre möglich gewesen. So aber blieb es bis zum Abpfiff tatsächlich bei einem für diesen Spielverlauf geradezu unglaublichen 0:0.
Die fassungslosen Spielereltern auf der Zuschauertribüne rauften sich bei jeder versiebten Chance verzweifelt die Haare.

Wer bis jetzt noch keine Glatze hatte… .

 

Doch noch war ja alles drin: Sollte das nun folgende Spiel gegen die 1.F gegen den Gastgeber Hürtürkel nicht verloren gehen, dann wären die Rotationer im Halbfinale.
Und so stürmten die Schwarzweißen auf das gegnerische Tor – doch irgendwie schien sich die Situation vom vorangegangenen Spiel zu wiederholen. Angriff folgte auf Angriff – allerdings ohne dass aber die Abwehr des BSV Hürtürkel wirklich in ernsthafte Bedrängsnis gekommen wäre.

Und im Gegensatz zu den Grünweißen waren die Gastgeber sogar zu einigen nicht ungefährlichen Konterzügen in der Lage.
Doch je länger das Spiel dauerte, desto deutlicher zeigte sich die Überlegenheit der Gäste aus Prenzlauer Berg. Nur, dass sich dies eben nicht in Treffern ausdrückte. In der letzten Minute dann ein Gewimmel vor dem Hürtürkel-Tor: Drei, vier fünf Schüsse; alle blieben sie in der Abwehr hängen, ein sechster Schuss wurde ins Tor-Aus abgelenkt.Unmittelbar darauf erfolgte der Abpfiff, es blieb beim 0:0.
Immerhin: Das Halbfinale war erreicht.


 

Hier nun traf Rotation auf einen Gegner, der zeigte, wie man es richtig macht. Ein, zwei, drei Stationen, schon war der Ball erstens bei einem vorn freistehenden Stürmer und zweitens gleich danach im Netz.
Der FC Grunewald – schon beim Turnier von Rotation im Januar die herausragende Mannschaft, schnürte die Rotationer, die teilweise völlig hilflos wirkten, regelrecht ein. Den wenigen Entlastungsangriffen der Jungs aus der Dunckerstraße folgte stets ein ebenso schneller, wie gefährlicher Gegenangriff. Aguibou hatte im Tor wortwörtlich alle Hände voll zu tun – doch wenn die Vordermannschaft nicht auf dem Posten ist, muss auch der beste Torwart passen. So beim 0:2, als die Grunewalder nach einem vergeblichen Angriffsversuch von Rotation blitzartig konterten und einer ihrer Stürmer zehn Meter vor dem Kasten durch die Beine von Bendikt hindurch unhaltbar einschoss.
Sekunden vor dem Schlusspfiff schließlich das 0:3: Ein Grunewald-Spieler stürmte auf der rechten Seite heran, drückte ab und Aguibou warf sich in die falsche Ecke.


 
Der Lichterfelder FC Berlin war zum Beginn des Spiels um Platz Drei die eindeutig überlegene Mannschaft. Schnell im Sturm und mit einer konsequenten Manndeckung ließen sie den Prenzlauer Bergern so gut wie keine Möglichkeit, sich selbst in den Vordergrund zu bringen. Dass Rotation in der Anfangsphase zu kein Gegentor kassieren musste, lag am starken Einsatz von Rotation-Torwart Aguibou. Erst nachdem die Hälfte der zehnminütigen Spielzeit vorüber war, kamen auch die Schwarzweißen etwas mehr zum Zug.

Torchancen gab es nun auf beiden Seiten. Aber so, wie die Lichterfelder stets am erstklassig haltenden Tormann der Rotationer scheiterten, so gelang es auch den Prenzlauer Bergern nicht, die Abwehr der in Schwarz spielenden Lichterfelder zu knacken. Damit blieb es am Ende beim torlosen Remis – und das bedeutete: Siebenmeterschießen!

Und hier wurde Aguibou nun endgültig zum Held des Tages: Vier Siebenmeterschüsse fing er ab und rettete damit seiner Mannschaft den dritten Platz beim letzten Hallenturnier dieser Saison.


 

Das Video vom Siebenmeterschießen

(leider nur preiswerte Handyqualität)

 

Und hier die Galerie vom Turnier mit über 80 Fotos. Wenn man auf PicLens klickt, kann man die Fotos als Dia-Show betrachten.
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© Fotos: Dirk Grabowski

 

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