Die Torhüter mühten sich redlich | Prenzlberger Stimme

Die Torhüter mühten sich redlich

Eine gewisse Eleganz in der Bewegung ist dem Herrn in der Bildmitte ja nicht abzusprechen. Beim Eiskunstlauf oder in der rhythmischen Sportgymnastik hätte es dafür sicher eine ansprechende Punktzahl gegeben. Das hier allerdings ist Fussball…
 
Was war das? Angesagt war auf dem Teschsportplatz ein Punktspiel gegen Sparta Lichtenberg – und folgerichtig sah man zwei Mannschaften von zirka zehnjährigen Jungs, die verbissen um den Ball kämpften. Doch in den Toren standen Keeper, die bereits länger als nur ein paar Monate dem E-Junioren-Alter entwachsen zu sein schienen und darüber hinaus nicht immer eine glückliche Figur machten.
Zu allem Überfluss war da dann noch ein Feldspieler – auch nicht mehr der Jüngste und seltsamerweise ganz in schwarz gekleidet (hier ganz links im Bild) – der sich in zuweilen geradezu rüpelhafter Weise quer über den Platz holzte.

Die Auflösung des rätselhaften Geschehens: Der Punktspiel-
kontrahent Sparta Lichtenberg war nicht zum Match in der Tesch-Arena erschienen. Am Abend vor dem Spiel teilte Sparta den Rotationern mit, dass man keine vollständige Mannschaft zusammen bekommen werde.
Damit an diesem sommerlichen Tag nun nicht ganz auf Fußball verzichtet werden musste, teilten sich die Jungs in zwei Mannschaften auf, zwei Spielerväter wurden in die Gehäuse gestellt und der Trainer mischte schließlich auch noch mit.

Anders als für die Lichtenberger gab es für die Rotationer also kein Hitzefrei – und alle hatten eine Menge Spaß. Und nach dem Schlusspfiff gabs dann noch für jeden ein Eis.

 

 
Der Endstand des Spieles lautet übrigens 6:4.
Natürlich für Rotation.

 

 

Und hier die Galerie vom Spiel. Wenn man auf PicLens klickt, kann man die Fotos als Dia-Show betrachten.


 

 

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