Zum Schluss ein halbes Dutzend | Prenzlberger Stimme

Zum Schluss ein halbes Dutzend

Der Staffelsieg war ja schon eine Woche zuror klargemacht worden. Beim letzten Punktspiel der Saison ging es für Rotation also nicht mehr um irgend eine Platzierung, sondern “nur” noch darum, einen möglichst guten Saisonabschluss auf den betonharten Boden des Teschsportplatzes hinzulegen.
 
Für die Prenzlauer Berger Lokalrivalen des SV Pfefferwerk stellte sich die Situation allerdings ein wenig anders dar: Bei einem Sieg auf dem Teschsportplatz hätten die Pfefferwerker den spielfreien BSC Marzahn noch von Platz 2 verdrängen können. Also legten sie sich dementsprechend ins Zeug.
Die Rotationer hingegen blieben auch beim letzten Punktspiel einer unschönen Tradition treu: Die ersten zehn Minuten auf dem Platz benötigten sie, um sich zu sammeln und langsam ihre Konzentration auf das (Zusammen-)Spiel zu richten.

Die auf diese Weise versiebten Torchancen waren durchaus wieder einmal sehenswert… .
Glück für die Heimmannschaft, dass sie in Mathis einen so zuverlässigen Towart besaß, der die Gegenangriffe der Rotbedressten sicher zu parieren wusste.

Erst als die Hälfte der ersten Halbzeit vorüber war und der erste Treffer für Rotation tatsächlich im Pfefferwerk-Kasten landete, wurde des Spiel der Rotationer sicherer.

Nun machte Rotation Dampf, und die wacker kämpfenden Gäste konnten nicht viel mehr tun, als ihren Gegnern hinterher zu laufen.
Und als in kurzer Folge dann die Tore Zwei, Drei und Vier fielen, war das Spiel quasi schon zum Halbzeitpfiff entschieden.

 


 
Doch wer nun meinte, die Mannschaft des SV Pfefferwerk habe sich ob des klaren Rückstand schon geschlagen gegeben, sah sich getäuscht: Mit Beginn der zweiten Halbzeit stürmten die Gäste mit Mann und Maus in Richtung Rotation-Tor. Und sie hätte durchaus die Möglicheiten gehabt, das Ergebnis für sich zumindest etwas freundlicher zu gestalten.

Doch neben einem nach wie vor in Bestform agierenden Rotation-Torwart, war auch das Glück an diesem Tag nicht auf der Seite der Pfefferwerker: Zweimal wurde mit unheimlichen Wumms nur die Querlatte getroffen.

Auf der anderen Seite tat sich der Rotation-Sturm wenigstens zweimal mit dem Kuststück hervor, auch noch einen Meter vor der Torlinie den Ball ins Aus zu schießen.
 

Schließlich aber wurden mit dem fünften und dem sechsten Rotation-Tor die Verhältnisse endgültig geklärt. Ein halbes Dutzend Treffer gegen einen durchaus gut aufspielenden Gegner hatten den Staffelsieg der 2. E von Rotation noch einmal bestätigt.
Zum Lohn gab es nach dem Abpfiff einen als Meisterschale verkleideten Schokoladenkuchen – und einen völlig durchnässten Trainer.

 


 

© Fotos: Dirk Grabowski
 
Und hier die Galerie vom Spiel. Wenn man auf PicLens klickt, kann man die Fotos als Dia-Show betrachten.


 

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