Weißenseer FC – BSV Heinersdorf: Eine Stunde lang mitgehalten | Prenzlberger Stimme

Weißenseer FC – BSV Heinersdorf: Eine Stunde lang mitgehalten


 
Der Landesligist aus Weißensee trifft auf den Staffel-Letzten der Kreisliga B – bei dieser Konstellation dürfte eigentlich alles klar sein.
Standesgemäß stand es denn auch bereits nach acht Minuten 1:0 für die Weißenseer – Lars Leps ließ die Heinersdorfer Abwehr elegant hinter sich und konnte sich in Ruhe eine Ecke des Tores aussuchen.

Doch die augenscheinlich noch recht junge Heinersdorfer Mannschaft von Trainer Nico Dürer zeigte sich durch das frühe

Gegentor wenig beeindruckt – die Grünbedressten blieben erstaunlich offensiv. Die Aufmüpfigkeit wurde belohnt: Nur sechs Minuten nach der Weißenseer Führung nutzte der BSV-Sturm einen Torwartfehler, um den Gleichstand wieder herzustellen. Der Keeper des FC hatte einen allzu weiten Ausflug unternommen; der Heinersdorfer Stürmer umspielte den bereits am Boden Liegenden und schob die Kugel gemütlich in das verwaiste Gehäuse – 1:1!

Nun zogen die Weißenseer blank. Nach mehreren erfolglosen Angriffen erhält der rechts vor dem Heinersdorfer Tor

positionierte Lars Leps von von der linken Seite eine passgenaue Vorlage und jagt den Ball zum 2:1 ins Netz.

Und der Fußballcub machte weiter Druck.

In der 30. Minute erhielt Nico Maguhna nach einem Angriff der Weißenseer von der rechten Seite den Ball per Rückpass zugespielt und fackelte nicht lange. So stand es nun 3:1 für Weißensee. Und dabei blieb es dann bis zur Halbzeitpause trotz weiterer Großchancen für den Favoriten.
 


 
Die Spieler des BSV Heinersdorf schienen sich in den Kabinen recht gut erholt zu haben.
Nachdem sie in der Schlussviertelstunde ersten Halbzeit fast nur noch mit der Abwehr des Weißenseer Ansturms beschäftigt waren, wurde nun wieder zum Angriff auf den Landesligisten geblasen. In der 55. Spielminute war dann das Loch in der Weißensser Verteidigung gefunden – Florian Franz stellte mit dem zweiten Heinersdorfer Treffer den Anschluss wieder her.

Und da Erfolgserlebnisse bekanntlich beflügeln, ritten die Spieler in den grün-weißen Trikots weitere Attacken in Richtung Weißenseer Tor und brachten dessen Hüter mehr als einmal in arge Bedrängnis.

Ein solcher Vorstoß war es dann allerdings auch, der den erstaunlichen Höhenflug der Heinersdorfer Elf nachhaltig ein Ende setzte.

Denn einen – ergebnislosen – BSV-Angriff erwiderte Weißensee in der 66.Spielminute mit einem blitzschlnellen Konter, den Norman Aeppler mit einem Tor krönte.

Und als nur zwei Minuten später später Lars Leps zum 5:2 nachlegte, war alle Heinersdorfer Widerstandskraft gebrochen. Trainer Nico Dürer hatte Mühe, mit lauten Rufen vom Spielfeldrand seine nervlich nun ziemlich angeknautschte Truppe zumindest für die Verteidigung des Status quo zusammenzuhalten.
Rund zwanzig Minuten lang klappte das auch irgendwie – dann war es erneut Weißensees Torjäger Leps, der den

derweilen unter Dauerstress stehenden Heinersdorfer Tormann überwandt und in der 87. Spielminute den sechsten Weißenseer Treffer markierte.

Dass in sprichwörtlich letzter Minute der Schiedsrichter auf den Elfmeter-Punkt zeigte, weil der Meinung war, dass der Torwart in seiner Abwehrschlacht nicht nur den Ball, sondern auch einen Weißenseer Spieler attackiert habe, war dann auch schon egal. Als der sicher platzierte Schuss von Lars Leps im Netz hing, ertönte der Schlusspfiff.

 

 

Die Bilder vom Spiel kann man sich als Dia-(“Slide”)Show ansehen, wenn man auf PicLens klickt.

 

 

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