SV Buchholz – SV Empor: Revanche mit der Zweiten | Prenzlberger Stimme

SV Buchholz – SV Empor: Revanche mit der Zweiten


 
Der Pokalsieger (Kreisklasse A) trifft auf den unterlegenen Vorjahres-Finalisten (Berlin-Liga). Da hätte man annehmen könnten, dass die seinerzeit gedemütige Mannschaft auf Revanche sinnt.
Doch Fehlanzeige – Empors 1. Mannschaft trat überhaupt nicht an! Man wolle, so ließ man verlauten, die Spieler für einen tags darauf stattfindenden Testvergleich mit dem BFC Dynamo schonen… .
So also lief die in der Bezirksliga beheimatete zweite Garde vom Jahnsportpark auf das Feld.

In den ersten zwanzig Minuten Spieles waren die Rollen klar verteilt: Buchholz stürmte – Empor vereidigte.

Die Zweite von der Cantianstraße wartete allerdings nicht, bis ihre in Weiß spielenden Gegner vor dem Tor aufkreuzten, sondern ging schon früh in der Buchholzer Hälfte dazwischen.

Der Pokalinhaber versuchte, sich mit langen, das Mittelfeld überbrückenden Pässen zu wehren und übte sich in mächtigen Fernschüssen.

Nach zwanzig ergebnislosen Minuten war die Luft bei

den Buchholzern dann erstmal raus, was der Prenzlauer Berger Reserve die Gelegenheit zu verstärkten Gegenangriffen bot.

Ein Konter der Buchholzer nach einem solchen Angriff hätte das Führungstor bringen können: Ein Abwehrschlag erreichte in der Mitte des Spielfeldes einen Buchholzer Stürmer, der lässt den einzigen Empor-Verteidiger der sich noch vor ihm befand, locker aussteigen… – doch anstatt den Ball um des

besseren Zielens willen noch ein Stück weit nach vorn zu treiben, drückte er die Kugel schon kurz hinter dem Mittelkreis ab. Kein Problem für Empors Torwart.

Nur zwei, drei Minuten später zeigten dann die Emporianer, wie’s geht: Einem Buchholzer den Ball abgenommen, zwei gegnerische Verteidiger umspielt, Schuss aus der Nahdistanz, Tor!
Das 1:0 Für Empor war zugleich auch der Halbzeitstand.

 

 

Nach der Pause machte der SV Buchholz Druck, der Pokalverteidiger schien nach dem Rückstand Nerven gelassen zu haben.
Knapp zehn Minuten waren gespielt, da brachte ein Buchholzer Stürmer das Kunststück fertig, wenige Meter vor dem leeren Empor-Tor den Ball fein säuberlich über diem Latte hinweg zu heben. Weitere vergebene Chancen folgten.

Empors Zweite beschränkte sich angesichts der Führung

wieder auf die Abwehr – war aber hin und wieder auch für überraschend vorgetragene Konter gut.

Die Buchholzer Mannschaft kämpften zusehends verbissener gegen die Niederlage an – doch selbst als die sie in den letzten zehn Minuten das Tempo noch einmal erhöhten, bekamen sie den Ball nicht mehr in den Kasten.

 

 

 

 

Die Bilder vom Spiel kann man sich als Dia-(“Slide”)Show ansehen, wenn man auf PicLens klickt.

 

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