SG Rotation PB – SV Blau Gelb: Erst gekontert, dann gedreht | Prenzlberger Stimme

SG Rotation PB – SV Blau Gelb: Erst gekontert, dann gedreht


 
Nach den ansprechenden Leistungen gegen die Kreisligisten Fortuna Pankow und SV Karow hatte die SG Rotation Prenzlauer Berg nun den Landesliga-Aufsteiger SV Blau Gelb als Gegner.

Die Blau-Gelben beherrschten in den ersten zehn Minuten der Begegnung ihren niederklassigen Kontrahenten klar. Die rot-schwarz bedressten Kicker vom Teschsportplatz kamen kaum aus ihrer eigenen Hälfte heraus – der wohl meistbeschäftigte Spieler auf dem Platz war der Prenzlauer Berger Torwart John Martinez.

Dann plötzlich ein Blitzvorstoß von Rotation über die linke Spielfeldseite, Abgabe auf Daniel Gehrig. Der schießt ab, der Ball zappelt im Netz – nach zehn Minuten stand es 1:0 für den Außenseiter.
Doch die Freude der Rotationer über die Führung währte nicht lange.
Nachdem Blau Gelb nach dem Anstoß den Ball in seiner Viererkette immer wieder hin und her getrieben hatte, gab es unversehens einen langen Pass nach vorn, es folgte eine

Vorlage auf Christian Kampa – und der hatte leichtes Spiel, den Rotation-Keeper zu überwinden: 1:1 in der 13. Spielminute.

Das kurze Aufbäumen der Mannschaft aus Prenzlauer Berg nach dem raschen Ausgleich hatten die Blau-Gelben schnell im Griff und beherrschten ihren Gegner zusehends. Es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis das 2:1 im Kasten klingeln würde.

Das Tor fiel tatsächlich – allerdings erneut für den

Kreisligaverein: Nach einer Vorlage aus dem Mittelfeld an die linke Strafraumgrenze von Blau Gelb, bescherte ein genau plazierter Schuss von Björn Dohnke seinem Verein in der 29. Spielminute die erneute Führung.

In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit war nun eine deutlich lockerer aufspielende Prenzlauer Berger Mannschaft zu erleben, die das Spielgeschehen auf dem Platz bestimmte. Zwei Großchancen der Rotationer wären bei einem konsequenterem Abschluss durchaus dazu geeignet gewesen, das Ergebnis bis zu Pause noch zu erhöhen.


 
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte der SV Blau Gelb den Spielfaden wiedergefunden. Die in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit verloren gegangene Ballsicherheit der Mannschaft war wiederhergestellt, mit zahlreichen, schnell vorgetragenen Angriffen wurde die Abwehr von Rotation unter Druck gesetzt.
Und die zeigte Risse.
Denn die Prenzlauer Berger Abwehr wurde zusehends nervöser und die Missverständnisse häuften sich.

Als sich in der 57. Minute bei einem Angriff der Weißenseer keiner der Rotationer für die blau-gelben Eindringlinge im eigenen Strafraum zuständig fühlte, war es für Sebastian Böttcher von Blau Gelb ein Leichtes, mit einem Schuss aus Nahdistanz den Ausgleich wiederherzustellen.

Nach dem 2:2 erhöhte der Landesliga-Vertreter den Druck auf den Kreiligfisten noch einmal. Rotation Prenzlauer Berg befand sich nun fast vollständig in der Defensive. Versuche, den einen

oder anderen Entlastungsangriff zu starten, wurden von den Blau-Gelben bereits im Ansatz unterbunden.

In der 65. Spielminute schlug sich dies dann auch im Zählerstand nieder: Ein ziemlich lascher Schuss von Christian Kampa konnte von Rotation-Torwart John Martinez nicht aufgehalten werden – 3:2 für Blau Gelb.
Damit sollten die Verhältnisse eigentlich geklärt gewesen sein – zumal der drei Klassen höher spielende Gegner von Rotation Prenzlauer Berg gleich wieder in die Vollen ging.

Doch dann – nur drei Minuten nach der Weißenseer Führung – erfolgte nach einem Blau-Gelb-Angriff ein unglaublicher Sturmlauf von Rotation aus der eigenen Hälfte heraus, der Ball kam zu Marco Ruder, der drückte ab – 3:3!
Auch das dritte Tor des „Underdogs“ fiel damit aus einer klassischen Kontersitiation heraus.

Nun erwachten die Lebensgeister der Rot-Schwarzen wieder. Die Spielanteile verteilten sich gleich auf beide Seiten.
Das letzte und damit spielentscheidende Tor des fiel in

der 80. Spielminute. Rotation spielte den Ball über zwei drei Stationen im Mittelfeld, es folgte ein Pass nach links vor die Strafraumgrenze auf Kenneth Limpricht. Der stürmt in Richtung Torraum und drückt den Ball über die Linie. 4:3 für Rotation – die Prenzlauer Berger Kreisliga-B-Mannschaft hatte das Spiel tatsächlich noch einmal gedreht!

Die letzten zehn Minuten dominierten dann die Rotationer das Spiel, die ihren Sieg sicher über die Runden brachten.

 

 

Die Bilder vom Spiel kann man sich als Dia-(“Slide”)Show ansehen, wenn man auf PicLensklickt.

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