Unglücklich im Achtelfinale ausgeschieden | Prenzlberger Stimme

Unglücklich im Achtelfinale ausgeschieden

von Kerstin

 

An alles war gedacht, vom leiblichen Wohlergehen an über eine professionelle Fotografin für Mannschaftsfotos bis hin zum Stadionsprecher. Dieser gab Anfangs ausführliche Informationen an alle Beteiligten und teilte mit, dass es vier Gruppen zu je sechs Mannschaften gibt, auf vier Feldern gleichzeitig gespielt wird, und die fünft- und sechstplatzierten jeder Gruppe nach Erhalt ihrer Urkunden und Pokale sich auf den Heimweg begeben dürfen und nicht das Ende des Turniers abwarten müssen.
Da nach den Gruppenspielen noch das Achtel-, Viertel-, Halb- und Finale ausgespielt wurde, wäre für die ausgeschiedenen Mannschaften die Wartezeit enorm gewesen. Und so war dies eine faire Angelegenheit, was allerdings Anwesende von uns unken ließ, dass wir ja dann rechtzeitig wieder zu Hause sind.

Als wollte die Mannschaft der angereisten Fangemeinde (Trainer und Berichterstatter) und vor allem allen nicht Mitgereisten beweisen, dass eben dies nicht so geschehen wird und wir doch sehr guten Fußball spielen können, spielten sie ein hervorragendes Turnier. Und zwar diesmal von Anfang an!!

 

SV Nord Wedding – SG Rotation Prenzlauer Berg

 
Das erste Spiel war eher ein Schreiduell der Trainer. Wahrscheinlich lag es daran, dass sie beide trotz des großen Spielfeldes dicht nebeneinander standen und Angst hatten, ihre Jungs würden sie nicht raus hören. Aber welcher unserer Jungs versteht nicht den Ton von Sascha, wenn er brüllt: „Alle müssen ackern“!
Jedoch ehe überhaupt jemand etwas sagen konnte lupfte Marc nach genau 7 Sekunden den Ball ins Tor. Es stand 0:1. Wann hatten wir das letzte Mal so einen Spielauftakt.
Genau so, wie es Sascha immer sehen möchte: Anpfiff Wedding, früh gestört von Rotation, Angriff nach vorne – Tor.

Leider ließen wir uns damit beruhigen, dass wir führten. Nord Wedding stürmte und wir hatten großes Glück, dass sie sehr unglücklich im Torabschluss agierten. Aguibou, im Tor für den verletzten Mathis, musste Anfangs immer noch etwas wachgerüttelt werden von Sascha, gab dann aber eine sehr sichere Stütze für die Mannschaft ab. Und auch die Mannschaft versuchte immer wieder, die Führung aus zu bauen. Es gelang leider nicht, aber der 0:1 Sieg war gesichert!

 

SG Rotation Prenzlauer Berg – Eintracht Mahlsdorf

 
So konnte und sollte es auch weitergehen. In diesem Spiel waren wir sichtlich souveräner und spielten ein konstantes Spiel nach vorne. Leider waren wir hier im Torabschluss nicht ganz so konsequent. Aber es war ein deutliches Zusammenspiel erkennbar und der Wille zu sehen, den Ball in die Richtung des Gegners zu bewegen.
Leon zieht endlich mal in sonst gewohnter und zuletzt zu wenig gesehener Weise ab und erzielt so ziemlich mit dem Schlusspfiff das 1:0. Warum sollten nicht auch wir einmal so ein Glück haben. Und verdient war es allemal.

 

FC Schöneberg – SG Rotation Prenzlauer Berg

 
Dieses Spiel ist eindeutig in der Hand von Rotation.
Unentwegt ist der Ball im Strafraum von Schöneberg. Die Mannschaft von Rotation drückt. Und schon könnte man sich wieder mal wegen der geringen Torchancenverwertung beschweren, aber so hat man sogar mal Zeit, sich auszuprobieren. Einer nach dem anderen versucht sich im Tore schießen.

Und so war es eine Frage der Zeit, wann das erste Tor für Rotation fiel. Dies erledigte Marc zum 0:1.
Can und Simon folgten mit dem 0:2 und 0:3.

 

 

 

 

 

 

G/W Neukölln – SG Rotation Prenzlauer Berg

 
Die letzten Spiele haben Mut gemacht. Gleich nach dem Anpfiff setzen die Prenzlberger alles wieder auf Angriff und beinahe fällt wieder gleich zu Beginn ein Führungstor für unsere Kicker. Aber leider daneben. Ein konstant gutes, spannendes Spiel und kurz vor dem Abpfiff der auch da verdiente Siegestreffer durch Marc.

Dann folgte eine große Spielpause und leider verabschiedete sich auch die bis dahin gut vertretene Sonne. Es wurde windig und sehr kalt. Somit hieß es, sich warm und die Spannung halten. Also gab Sascha eine Teerunde aus und es durfte sich anständig gestärkt werden.

 

G/W Neukölln – SG Rotation Prenzlauer Berg

 
Von Anfang an war klar, wer hier Spielbestimmend ist, nämlich unsere Rotationer. Mit fulminantem Beginn setzte Rotation klare Vorgaben. Jedoch wie es so oft in letzter Zeit war, ist es nicht immer so, wie es aussieht. Ein einziger Angriff von Normania bescherte uns das 0:1.
Wieder einmal hatten wir es verschlafen, die Überlegenheit in Tore aus zu drücken.
Und auch ein zweiter Angriff mit nachfolgender Ecke von Normania führt zum 0:2. Man wollte es gar nicht so recht glauben.

Aber dazu sagt man wohl: optimale Chancenverwertung. Es waren tatsächlich diese zwei Chancen, die die Treffer brachten. Unsere Abwehr sah dabei gar nicht gut aus.Jedoch gab Rotation diesmal nicht auf und zog erst Recht noch mal an.
Zunächst sahen nur Latte und Pfosten des Normania Tores den Ball, dann aber die Erlösung von Simon, 1:2 und kurz darauf Gavins berüchtigter scharfer Schuss, 2:2.
Ein Sieg wäre gerecht gewesen, aber so erkämpfte sich die Mannschaft den verdienten Ausgleich und ging so ungeschlagen aus der Gruppenphase heraus.

 

Achtelfinale: SG Rotation Prenzlauer Berg – Blau Weiß Berolina Mitte

 
Immer wieder gerne heißt es hier. Denn Berolina Mitte war unser Achtelfinalgegner und somit kannte man sich schon sehr gut. Daher war es auch ein Spiel auf gleicher Augenhöhe und es zeigten sich leider auf unserer Seite erste Ermüdungserscheinungen. Aber es wurde gekämpft. Jetzt wollte man auch noch weiter kommen. Aber die Pässe kommen nicht mehr so gut an, sichere Torchancen wurden nicht genutzt und die Füße wurden müde. Anscheinend geht es beiden Seiten so und es bleibt beim 0:0.
Somit hieß es Neumeterschießen. Jedoch wurden wir dort nicht belohnt und schieden damit unglücklich mit 1:2 aus

Aus allem Negativem kann man was Positives ziehen: „Ist ja auch doof, wenn man gewinnt und zum Schluss ist gar keiner mehr da“. (Selcuk)

 

 

 

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