Im Trainingscamp bei Michael Rummenigge | Prenzlberger Stimme

Im Trainingscamp bei Michael Rummenigge

Drei Tage am Ruppiner See: Eine Menge von den Fußballprofis um Michael Rummenigge gelernt, Spaß am Lagerfeuer, und Fußball, Fußball, Fußball… . Das Ferienende war für die Mannschaft voller Erlebnisse. Und wer könnte besser darüber berichten, als diejenigen, die dabei gewesen waren?
Aber man kennt das ja: Nicht jeder hat am selben Ort zur selben Zeit die gleichen Erlebnisse und Empfindungen. So auch hier. Also werden sich gleich zwei Trainings-Camper zu Wort melden: Joo, der Spieler und Sascha, der Trainer. Und während Sascha in seinem gereiften Alter einmal mehr den Blick für das Große und Ganze offenbart, legt Joo mehr Wert auf gewisse Einzelheiten. Auch wenn sich am Schluss beide darin einig sind, dass es drei tolle Tage waren – es sollte vielleicht doch mal geklärt werden, ob es nun “Match, match!” oder eher “Mätsch, Määääätsch!” heißt…

.

Fußballgeschicklichkeits-Dingsda
und Lagerfeuer

von Joo

Joo

Freitag den 22.10.2010 - Anreise. Als wir in Neuruppin angekommen waren, mussten wir ganz schnell machen, weil wir nur 2 Stunden Zeit hatten zum auspacken und Bett beziehen, und dann fing das Training schon an.
Erst haben wir die blauen Trikots bekommen und dann haben wir das Foto mit Michael Rummenigge gemacht.
Dann wurden uns die Trainer vorgestellt. Als erstes haben wir von Michael Rummenigge gelernt, dass wir beim Spiel immer Määätsch, Määätsch, (Pause) Määätsch, Määätsch, Määätsch (ganz schnell) rufen.
Michael Rummenigge hat Aguibou immer Drogba genannt (ein Spieler vom FC Chelsea) – später wurde er von Roland (das ist einer der Trainer) Asamoah genannt.
(Abendbrot gab es – aber darüber müssen wir jetzt nichts sagen.)
Am Ende um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr haben wir eine Nachtwanderung gemacht. Mit Fackeln und Walkie Talkies und kleinen Saftpäckchen. Am Ende hat uns Sascha noch die "Die ???" vorgelesen.
(Ich muss nicht hinschreiben, dass das gut war.)

Nachtwanderung mir kleinen Saftpäckchen




Samstag den 22.10.2010
Nächster Morgen, um 3 Uhr früh aufgewacht. Wir mussten bis 7 Uhr stille halten – das war eine Regel: von 22:00 Uhr bis 7:00 Uhr ist Nachtruhe. Wir mussten uns dann anziehen und zum Frühstück gehen. Danach war wieder Fußballtraining. Es ging weiter mit den nächsten 2 Stunden – da hatten wir so eine Art Fußballgeschicklichkeits-Dingsda.
Ich, Aguibou und Aljoscha waren die, die 3x 60 Punkte hatten, die anderen haben keine 60 geschafft. Aber wir waren nicht diejenigen, die die meisten Punk-
te hatten. Simon hatte die meisten Punkte mit 255.

Fußballgeschicklichkeits-Dingsda


Danach haben wir eine Mini-WM gemacht. Und bei der WM war Brasilien erster, Deutschland zweiter und Spanien dritter.
Danach gab es Mittagessen. Es war eklig.
Bla Bla Bla der Tag verging – es war abends.
Wir mussten da schon die Koffer packen und sauber machen.
Danach haben wir noch ein bisschen rumgetobt – auf einmal haben wir bemerkt, dass die Trainer Sportschau gucken. Ich blieb nur 10 Minuten da – weil mir eingefallen ist, dass wir noch Lagerfeuer machen wollten. Erst haben wir probiert das Feuer anzumachen, aber wir hatten zu wenig Spiritus. Dann musste Sascha noch einmal nach oben gehen und musste welchen holen. Nach 20 Minuten hat es endlich geklappt.

Endlich brennt das Lagerfeuer


Dann habe ich mich ins Bett gelegt und habe schon davor angefangen zu schlafen, als Sascha zu lesen angefangen hat.

Sonntag den 23.10.2010 - Abreise
Wir haben Frühstück gegessen. Dann haben wir Fußball gespielt. Die Sachen eingepackt, Betten abgezogen und danach war die Siegerehrung.

Siegerehrung


Wir waren schon in dem Essensraum in dem die Siegerehrung war und wir mussten nicht laufen und haben sofort angefangen zu essen.

Das war’s eigentlich

Es war ein schönes Wochenende und es hat Spaß gemacht.

Speedradar und Mini-WM -
Rotation bei den Profis

von Sascha

Sascha

„Match“ – das ist der Schlachtruf vom Wochenende und wird gewiss noch lange auch auf dem Teschplatz ertönen. Alle Rotationer waren hier auch einer Meinung, dass dieses wohl das Tollste am gesamten Camp war. Denn auf Einladung durften die Jungs von Rotation ein Wochenende im Rummenigge Camp im Jugenddorf am Ruppiner See verbringen. Das Jugenddorf ist den Rotationern nicht unbekannt. Hier hatten sie bereits im Sommer ihr Trainingslager absolviert. Diesmal hieß es ein Wochenende lang Fußballtraining unter Anleitung ehemaliger Profis.

Training mit Roland Thiel und Michael Rummenigge

Michael Rummenigge, Roland Thiel und Dieter Schlind-
wein übernahmen das Zepter und trainierten die Jungs.
Gemeinsam wurde die Koordination und Ballsicherheit geschult und die Profis verrieten auch einige Tricks aus ihrer aktiven Laufbahn. Gespannt lauschten die Rotationer den Geschichten und führten akribisch die Übungen aus. Hier war schnell zu sehen, dass es für alle Jungs ein großer Ansporn war, vor den Trainer mit fußballerischer Leistung glänzen zu dürfen.

Trainieren mit den Profis



Und dann erhallte der Schlachtruf „Match“. Damit wurden am gesamten Wochenende alle Spiele eingeleitet. Schnell war die Begeisterungsfähigkeit der Rotationer an diesem Schlachtruf zu erkennen. Und immer wieder hallte es über den Trainingsplatz. Die Jungs waren kaum noch zu bremsen und auch abseits des Fußballplatzes wurde der neue Schlachtruf immer wieder angestimmt.
Die folgenden Trainingseinheiten waren gefüllt mit verschiedenen Technikübungen. Ebenso wurde das Fußballabzeichen abgenommen.

Prüfung für das Fußballabzeichen

In dieser kleinen Prüfung wuchsen die Rotationer förmlich über sich selbst hinaus und jeder wollte selbstverständlich der Beste sein. Besonderer Eifer war am Speedradar zu erkennen. Endlich durften die Jungs einmal mit voller Kraft auf’s Tor zielen und erfahren mit welcher Geschwindigkeit der Ball im Netz zappelte. Da staunte selbst der Trainer nicht schlecht, als zwei seiner Sprösslinge mit 70 km/h den Ball beförderten. Bestanden hatten am Ende alle und mit stolz geschwellter Brust ging ein weiterer Trainingstag zu Ende.
Bevor es am Sonntag wieder nach Hause ging, wurde noch eine Mini-WM ausgetragen. Deutschland, Brasilien und Spanien trafen auf dem Rasen am Ruppiner See zusammen. Für Spanien lief es diesmal nicht ganz so glücklich. Brasilien wurde nur durch das bessere Torverhältnis Weltmeister und Deutschland konnte kein Herbstmärchen zaubern.

Mini-WM: Deutschland nur auf Platz 2

Doch zur Siegerehrung war alle Enttäuschung wieder verflogen. Stolz nahmen die Rotationer ihre Pokale, Medaillen und Urkunden in Empfang. Gemeinsam haben sie erfolgreich ein Wochenende voll Fußball hinter sich gebracht. Die Tage im Rummenige Camp waren schnell verflogen und mit vielen tollen Erinnerungen und einem gestärkten Mannschaftsgefühl ging es dann auch schon wieder nach Hause. Hinter den Jungs liegt ein Wochenende voller Spaß und Abenteuer. Denn selbst bei der Nachtwanderung ließ sich keiner lumpen und alle absolvierten mit Bravur die kleine Mutprobe. Jetzt startet die Mannschaft in die zweite Hälfte der Hinrunde dieser Saison. Es warten viele spannende Spiele auf die Kicker vom Teschplatz. Lassen wir uns überraschen, ob das Erlebniswochenende mit den Profis den Jungs weiteren Auftrieb für die Saison gegeben hat. Zumindest waren Rummenigge und Co. voll des Lobes nach diesem Wochenende.

© Fotos: Sascha Kummer

 

Zurück zur Hauptseite “Rolle, rolle – Rotation!”

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail


No comments.

Kommentar schreiben