V.f.B. Concordia Britz 1916 e.V. – SG Rotation | Prenzlberger Stimme

V.f.B. Concordia Britz 1916 e.V. – SG Rotation

In der Halbzeitpause lobte Selcuk Bas die Mannschaft – und zeigte zugleich die Schwächen der ersten zwanzig Minuten auf: „Gekämpft habt ihr gut. Und die ersten zehn Minuten auch gut gespielt. Aber dann war plötzlich kein Spieler mehr an seinem Platz. Als hättet ihr vergessen, ob einer Stürmer oder Verteidiger ist; ob er auf der rechten oder der linken Seite spielen soll.“
Tatsächlich begannen die Rotationer beim Auswärtsspiel gegen Concordia Britz im Stadion in der Buschkrugallee richtig gut. Dabei waren die Voraussetzungen nicht unbedingt günstig: Naßkaltes Wetter mit Dauerniesel-
regen, ein mit Wasser vollgesogener Kunststoffbelag als Spielfläche und eine gegnerische Mannschaft, deren körperlicher Einsatz – wie sich zeigen sollte – öfter mal heftig über das Erlaubte hinaus ging. Doch bei den Rotationern wusste anfangs jeder, welche Position er zu halten hatte; das Abspiel funktionierte – und schnell waren die Jungs auch. Und so dauerte es gar nicht
lange, bis der Ball das erste Mal im Tor der Britzer landete. 1:0 für Rotation!
Doch dann – wie abgeschnitten – lief bei den Gästen in den schwarz-weißen Trikots nichts mehr zusammen. Nicht, dass sich nicht jeder redlich Mühe gegeben hätte: Die Jungs rackerten ohne Ende – allerdings völlig planlos. Und so gewannen die Britzer schon bald die Oberhand und schossen folgerichtig den Ausgleich.
Nach der Halbzeitpause legten die Rotationer los, wollten zeigen, was sie drauf haben – dann aber ein Konter der Britzer – 2:1 für Concordia. Danach Anstoß, erster Ballverlust, der Britzer Sturm legte nach: 3:1 für die Platzbesitzer!
Für den Moment sah es so aus, als würde es noch ein Schützenfest für Britz und damit ein Desaster für Rotation geben. Doch die Schwarz-Weißen aus Prenzlauer Berg gaben nicht auf. Vollig durchnässt vom alles durchdringenden Nieselregen und eigentlich schon ziemlich erschöpft, erkämpften sie sich Ball um Ball, zeigten, dass sie auch als Mannschaft zusammen kombinieren können und waren vom Gegner oft nur noch mit bösen Fouls zu stoppen.
Fünf Minuten vor Schluss dann endlich wieder ein Tor für Rotation. Nur noch 2:3! Und angefeuert von den „Rolle-Rolle“-Rufen der am Spielfeldrand stehenden Eltern, kämpften die Rotationer weiter, um wenigstens noch den Ausgleich zu erreichen. Doch zwei, drei Mal fehlte das letzte bisschen Glück vor dem Tor, und so blieb es dann bei der knappen Niederlage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bilder vom Spiel kann man sich als Dia-(“Slide”)Show ansehen, wenn man auf PicLens klickt.

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