Das Hirschhofhaus – nun isses auf | Prenzlberger Stimme

Das Hirschhofhaus – nun isses auf


 

Wie sagt man so schön: Unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit… – also: heute, Donnerstag, wurde nun auch offiziell eines der Berliner Langszeitprojekte zu einem glücklichen Ende gebracht.

Am heutigen Donnerstag um 15.20 Uhr wurde das Platzhaus auf dem neuen Hirschhof in der Oderberger Straße 19 nach umfangreicher Sanierung von Bezirksstadtradt Vollrad Kuhn an den zukünftigen Träger Bürgersteig e.V. übergeben.

Nach den offiziellen Reden, in denen das Engagemant aller Beteiligen gelobt wurde, wurde dann die Übergabe mit den Unterschriften von Stadtrat Kuhn und den Bürgersteig-Vorständen Bernd Krüger und Max E. Neumann unter den Nutzungsvertrag auch schriftlich besiegelt. Für das, was nun aus dem doch aufqwändig Sanierten Haus wird, ist nun der Verein zuständig.

Langer Vorlauf

Die Idee zu einem Platzhaus auf dem Hirschhof entstand bereits im Jahre 2010 im Zusammenhang mit dem Spielplatzkonzept.

Das alte Werkstattgebäude

Aus der einstigen Nutzung des Grundstückes war ein ehemaliges Werkstattgebäude verblieben, welches diese Funktion eines Platzhauses gut aufnehmen konnte. Es folgte eine Abwägung zwischen den Varianten „Abriss und Neubau“ und „Sanierung im Bestand“.
Die Entscheidung fiel eindeutig zu Gunsten der „Sanierung im Bestand“, da für die andere Variante die planungsrechtlichen Voraussetzungen fehlten.

Für eine konkrete Nutzung des Platzhauses wurde ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt. In dessen Ergebnis überzeugte „Bürgersteig e.V.“ mit seinem Nutzungskonzept für ein Nachbarschaftshaus an dieser Stelle. Geplant ist eine vielfältige Nutzung, ein offenes Nachbarschaftscafé, ein Ort für gemeinsame Kiezveranstaltungen oder ökologische Beratungen. Neben einer multifunktionalen Werkstatt für Projekte mit Kindern und Jugendlichen ist auch eine Spielzeugausgabe vorgesehen.

Die Bausubstanz stellte sich in der Praxis als schwierig heraus.
Während der laufenden Bauarbeiten wurde festgestellt, dass mehrere tragende Konstruktionsteile auf Grund ihres mangelhaften Zustandes und der damit nicht mehr gegebenen Tragfähigkeit ausgetauscht werden mussten, so die gesamte Dachkonstruktion des Gebäudes einschließlich Schornstein sowie die Kellerdecke.
Teilbereiche der tragenden Wände mussten erneuert bzw. verstärkt werden, was eine lange Bauzeit und erhebliche Mehrkosten zur Folge hatte.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Entstanden sind helle, freundliche Räume als gute Voraussetzung für das Nachbarschaftszentrum an dieser Stelle. Finanziert wurde das Vorhaben in Höhe von 850.000 EUR aus Ausgleichsbeträgen.
 

 

 


 

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