Starke Gegner machten das Siegen schwer | Prenzlberger Stimme

Starke Gegner machten das Siegen schwer

Beim Spiel gegen den Gastgeber Viktoria Mitte auf dem Sportplatz in der Stralsunder Straße im Wedding war für die Jungs vom Teschsportplatz manches ungewöhnlich. Zum Beispiel, dass die Begegnung von einer Schiedsrichterin geleitet wurde. Aber auch dass ein Punktspielgegner so gut mithält, wie die Mannschaft von Viktoria, war in dieser Saison bisher eher die Ausnahme.
 
Ein weiteres Novum war der Gegner selbst: Viktoria spielt in dieser Saison mit einer Mannschaft, die dem Alter nach noch zu den 1. F-Junioren gezählt werden müssten.
Doch schon beim Hinspiel auf dem Teschsportplatz zeigten die Weddinger eine beachtliche Leistung, bei der es ein Rotation-Team in Höchstform bedurfte, um einen klaren Sieg einzufahren.
Diesmal dauerte die Höchstform der Prenzlauer Berger ungefähr zwei Minuten. Dann war der erste Ansturm des Tabellenführers erlahmt und die Viktorianer begannen, ihre

Stärken auszuspielen: Schnelligkeit, konsequentes Stören des gegnerischen Spielaufbaus und Angriff aus allen Lagen. So musste Jonathan, der diesmal für die Rotationer im Tor stand, sich zweimal mächtig strecken, um einen frühen Rückstand zu vermeiden – aber in der 8. Spielminute klingelte es dann doch: Einem schnellen Konter der Weddinger folgte ein präziser Abschluss: Der Rotation-Keeper konnte dem Ball bei seinem Flug ins Netz nur noch hinterherschauen. Also noch eine Premiere für Rotation: Erstmals musste die Mann-
schaft bei einem Punktspiel einem Rückstand hinterherlaufen.

Immerhin, die Spieler von der Dunckerstraße nahmen den Rückstand gelassen zur Kenntnis. Mehr noch: Plötzlich klappte das Zusammenspiel, das Tempo wurde angezogen – und schon zwei Minuten später war nach einem klassischen Abstauber der Gleichstand wieder hersgestellt. Auch wenn Viktoria im weiteren Verlauf ein starker Gegner blieb – den Rest der der ersten Halbzeit waren die Rotationer die besseren auf dem Feld – und so folgten dem 1:1 zwei weitere Tore. Bei einem Stand von 3:1 für die Gäste ging es schließlich in die Pause.


 
Die zweite Halbzeit begann Rotation mit einem Schnellstart – und für ein paar Minuten schien es so, als wollte sie ihren Gegner förmlich überrennen. Doch es war nur ein Strohfeuer, das zwar für ein viertes Tor reichte – doch die Viktorianer beeindruckte das offenbar nicht ein bisschen. Sie kämpften mutig gegen den Rückstand an, brachten das Rotation-Spiel mehr und mehr aus dem Takt und waren in der Mittelphase der zweiten Halbzeit streckenweise sogar den Spielern von der anderen Seite des Mauerparks überlegen. Folgerichtig fiel dann auch das 2:4 für die Platzbesitzer.

Es war schon erstaunlich, wie die Jahrgangsjüngeren aus dem Bezirk Mitte dem unangefochtenen Tabellenführer zu schaffen machte.
Wenn es am Ende bei dem – insgesamt durchaus gerechten – 4:2 für Rotation blieb, dann auch deshalb, weil die Prenzlauer Berger insgesamt routinierter und abgeklärter agierten, als ihre Gastgeber.
Aber: Das für Rotation-Verhältnisse äußerst knappe Ergebnis war weniger auf gravierende Schwächen in den Reihen der Prenzlauer Berger, als vielmehr auf die Stärken der Jungs von der Stralsunder Straße zurückzuführen.

 

 

 

Und hier die Galerie vom Spiel. Wenn man auf PicLens klickt, kann man die Fotos als Dia-Show betrachten.


 

 

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